NKE
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Das einreihige Rillenkugellager LJ1.5/8 -C3 von NKE Steyr mit den Maßen 41,27 x 88,9 x 19,05 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager LJ1.5/8 -C3 nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet das Bauteil Formstabilität der Laufbahnen unter Belastung. Die zölligen Abmessungen mit 41,27 mm Bohrung richten sich an Konstruktionen mit entsprechenden Wellendurchmessern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt sich das Schmiermittel direkt in den Wälzkörperraum einbringen.
Diese Ausführung eignet sich für zöllige Wellenmaße bei Konstruktionen, die kombinierte Radial- und Axiallasten aufnehmen müssen. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise durch Ölumlauf oder Ölbad. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei kontinuierlichem Lauf. Ohne berührende Dichtungen treten keine zusätzlichen Reibungsverluste auf, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese Reserve gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring funktionstüchtig bleibt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert standardisierte Maß- und Lauftoleranzen für den Maschinenbau.
Die Bohrung misst 41,27 mm, der Außendurchmesser 88,9 mm und die Breite 19,05 mm. Diese Werte folgen zölligen Standardabmessungen. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz und Gehäusebohrung auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen fällt größer aus als bei der Standardluftgruppe. Dies dient dem Ausgleich thermischer Ausdehnungen oder fester Passungen im Betrieb.
Das Lager besitzt weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch die Wälzkörper und der Käfig frei zugänglich sind. Schmierstoffe aus dem Gehäuseinneren zirkulieren ungehindert. Gleichzeitig erfordert diese Bauweise eine geschützte Einbauumgebung gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf dieses Temperaturfenster abgestimmt. Der Gehäuseschmierstoff sollte für diese Einsatztemperaturen ausgelegt sein.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Wälzlager bezüglich Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und erlaubt die Montage auf standardmäßig bearbeiteten Lagersitzen.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig auf Abstand. Stahlblechkäfige weisen geringe Trägheitskräfte auf, eignen sich für gebräuchliche Schmierstoffe und bleiben innerhalb des gesamten Temperaturfensters bis +150 Grad Celsius formstabil.
NKE AUSTRIA GmbH
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