NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,73 € |
| 50 | 0,92 € | 8,27 € |
| 100 | 1,38 € | 7,81 € |
Das Rillenkugellager 6207 ZZ von NSK bietet mit den Abmessungen 35x72x17 mm Schutz vor Staubpartikeln für rotierende Wellen und Maschinen.
Das einreihige Rillenkugellager 6207 ZZ von NSK nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch hohe Formstabilität und gleichmäßige Laufeigenschaften aus. Mit 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite passt das Modell in genormte Gehäusesitze. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager findet in Konstruktionen mit rotierenden Wellen Verwendung, bei denen radiale Belastungen dominieren. Durch die beidseitige Blechabdeckung eignet sich das Bauteil für Umgebungen, in denen trockener Staub oder Schmutz abgewiesen werden muss. Da die Deckscheiben berührungslos arbeiten, entsteht keine zusätzliche Reibung. Das begünstigt Konstruktionen mit höheren Drehzahlen, bei denen ein geringer Drehwiderstand und eine reduzierte Wärmeentwicklung gefordert sind.
Die Kennzeichnung ZZ steht für zwei nicht-schleifende Deckscheiben aus Stahlblech, die Schmierstoff im Lagerinneren halten und das Eindringen fester Partikel erschweren. Im Gegensatz zu berührenden Dichtungen minimiert diese Bauart Reibungsverluste. Die normale Radiallagerluft in Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 sorgt bei Standardpassungen für einen gleichmäßigen Lauf. Für die Auslegung bedeutet dies berechenbare Laufeigenschaften im zulässigen Temperaturbereich bis +120 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm besitzt das Lager genormte Standardabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Zwei beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech bilden berührungslose Spaltdichtungen. Sie schützen das Lagerinnere vor festen Schmutzpartikeln und halten Schmierstoff im Wälzraum zurück. Gegenüber berührenden Dichtungen entstehen keine reibungsbedingten Drehzahleinschränkungen, wodurch sich das Lager für höhere Drehzahlen bei mäßiger Staubbelastung eignet.
Das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist auf übliche Wellen- und Gehäusetoleranzen abgestimmt. Dadurch bleibt nach dem Einbau ausreichend Bewegungsspielraum erhalten, um ein Klemmen der Kugeln bei betriebsbedingter Erwärmung im zulässigen Temperaturbereich zu verhindern.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität des Wälzlagerstahls sowie die Festigkeit des Stahlblechkäfigs verlässlich erhalten. Für Umgebungen außerhalb dieser Spanne wären modifizierte Komponenten erforderlich, um thermischen Schäden an Bauteilen vorzubeugen.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Festigkeit unter Rollbeanspruchung bietet. Der Käfig sowie die beiden Schutzdeckscheiben sind aus Stahlblech gefertigt, was für thermische Beständigkeit und mechanische Stabilität im gesamten Betriebsbereich sorgt.
Aufgrund der tiefen Laufrillen nimmt das einreihige Lager neben hohen radialen Kräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Reine oder überwiegende Axiallasten sollten vermieden werden, da sie den Verschleiß beschleunigen. Bei vorwiegenden Axialbelastungen empfiehlt sich die Wahl einer dafür ausgelegten Lagerbauart.
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