NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,31 € | 5,87 € |
| 50 | 0,62 € | 5,56 € |
| 150 | 0,93 € | 5,25 € |
| 250 | 1,24 € | 4,94 € |
Das offene Rillenkugellager 6206 C3 von NSK (30x62x16 mm) nimmt Radial- sowie Axialkräfte auf und gleicht Wärmedehnungen durch vergrößerte Lagerluft aus.
Das einreihige Rillenkugellager 6206 C3 von NSK ist als offenes Wälzlager für vielseitige Industrieanwendungen konstruiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper in den tiefen Laufrillen. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Ölkreisläufe in Getrieben oder gezielte Nachschmierung im Gehäuse.
Dieses Wälzlager bewährt sich vor allem in Konstruktionen mit vorwiegender Radialbelastung und moderaten axialen Führungskräften. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Elektromotoren sowie in Industriegetrieben. Weil das Bauteil im Bereich von -20 bis +150 Grad betrieben werden kann, eignet es sich für Arbeitsumgebungen mit erhöhter Betriebstemperatur, in denen externe Dichtungen das Lager vor Partikeln schützen.
Das Kurzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Diese zusätzliche Luftreserve wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich der Innenring durch Wellenerwärmung ausdehnt oder feste Passungen den Lagersitz verengen. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und einem Außenring ohne Flansch fügt sich die Einheit präzise in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Das Lager verfügt über eine Innenbohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Gesamtbreite von 16 mm. Diese Maße entsprechen den Spezifikationen für einreihige Rillenkugellager mit zylindrischem Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen fällt größer aus als beim Standardlager. Dies kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung der Welle oder Maßänderungen durch feste Passungssitze.
Die offene Bauart besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben. Dadurch kann Schmierstoff wie Getriebeöl ungehindert an die Kugeln gelangen. Konstrukteure nutzen diese Variante bevorzugt in geschlossenen Maschinengehäusen, bei denen die Abdichtung über externe Wellendichtringe erfolgt.
Für das Modell ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Normaltoleranz für industrielle Antriebe und Maschinenbauteile mit zylindrischem Sitz.
NSK Deutschland GmbH
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