NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 2,94 € |
| 100 | 0,30 € | 2,79 € |
| 250 | 0,46 € | 2,63 € |
| 500 | 0,62 € | 2,47 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6004 von NSK bietet mit den Maßen 20x42x12 mm eine offene Bauform für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6004 ist eine weit verbreitete Bauform unter den Radialkugellagern. Als einreihige Ausführung nimmt es vornehmlich radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung von außen über das umgebende Maschinensystem, etwa im Ölbad oder über externe Schmierkreisläufe. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich dieses Modell von NSK für Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager findet vor allem in geschlossenen Baugruppen und Gehäusen Verwendung, bei denen eine externe Abdichtung bereits vorhanden ist. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtlippen bleibt das Reibungsmoment niedrig, was geringen Drehwiderstand begünstigt. Voraussetzung für den Einsatz der offenen Bauart ist eine saubere Betriebsumgebung oder ein geschütztes Maschinengehäuse, damit keine Schmutzpartikel in die Laufbahnen gelangen.
Dieses Lager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch es gängige Passungen im Maschinenbau abdeckt. Die normale Lagerluft gleicht geringe thermische Ausdehnungen im Betrieb aus, ohne übermäßiges Radialspiel zuzulassen. Weil das Modell ohne Dichtungen ausgeführt ist, sind bei der Montage ein passendes Schmiermittel sowie bauseitige Gehäusedichtungen vorzusehen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen Innen- und Außenring.
Das Rillenkugellager 6004 weist eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 12 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser Ihrer Welle sowie die Gehäusebohrung, um den korrekten Lagersitz zu wählen.
Die offene Bauart verzichtet auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Dadurch berühren keine Dichtlippen die rotierenden Ringe, was Reibung und Erwärmung minimiert. Gleichzeitig erfordert diese Variante, dass Schmierstoff über das umgebende Aggregat zugeführt wird und externe Dichtungen das Lager vor Staub oder Feuchtigkeit schützen.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Maß sorgt dafür, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und bei Erwärmung im Betrieb frei drehen kann. Für Standardanwendungen ohne extreme Temperaturdifferenzen ist dieses Spiel die übliche Wahl.
Für dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff für die tatsächliche Betriebstemperatur freigegeben ist, da die thermische Belastbarkeit des Schmiermittels die Einsatzgrenzen in der Praxis mitbestimmt.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert Vorgaben für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Innen- und Außenring. Sie genügt den Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der industriellen Antriebstechnik.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die rollenden Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander, wodurch Reibung und Hitzeentwicklung gering bleiben. Durch sein geringes Gewicht und seine mechanische Stabilität eignet sich der Stahlblechkäfig für vielseitige Industrieanwendungen.
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