SKF
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| 15 | 2,28 € | 43,24 € |
| 30 | 4,55 € | 40,97 € |
Das Rillenkugellager 307 /C3 von SKF mit den Maßen 35x80x21 mm bietet erhöhte Lagerluft und Einfüllnuten für anspruchsvolle Radiallasten.
Das einreihige Rillenkugellager 307 /C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen in rotierenden Wellenkonstruktionen auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ermöglicht es die Schmierstoffzufuhr direkt über den Öl- oder Fettkreislauf der umgebenden Konstruktion. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit stabilem Stahlblechkäfig, ist dieses Bauteil für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und bietet damit definierte Rundlaufgenauigkeiten für standardisierte Gehäusesitze.
Die Konstruktion mit Einfüllnuten am Außenring fasst mehr Wälzkörper als Ausführungen ohne Nut und nimmt dadurch höhere radiale Kräfte auf. Für den Betrieb sind Einbauräume mit externer Gehäuseabdichtung und geregelter Schmierstoffzufuhr vorgesehen, da das Lager vollkommen offen ausgeführt ist. Konstrukteure nutzen diese Variante gezielt in Lagerungsstellen mit vorrangig radialer Krafteinleitung, bei denen Standardrillenkugellager an Belastungsgrenzen stoßen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses vergrößerte Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Innenring während des Betriebs aus. Feste Passungen verringern die innere Lagerluft nach der Montage, sodass die C3-Klassifizierung dazu beiträgt, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Lagersitz und Betriebstemperatur lassen sich passend auf diese Lagerluft abstimmen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Gehäusebohrungen und auf zylindrischen Wellensitzen im Maschinenbau.
Die Bezeichnung C3 steht für eine gegenüber der Norm vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen dient dem Ausgleich thermischer Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb oder kompensiert das Einengungsmaß strammer Wellen- und Gehäusepassungen.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern in das Lagerinnere. Dadurch erhöht sich das radiale Lastaufnahmevermögen im Vergleich zu deckungsgleichen Rillenkugellagern ohne Nut. Reine Radialkräfte werden somit effektiv von den Wälzkörpern aufgenommen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Kugeln bestehen aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Führungskäfig ist als formstabiler Stahlblechkäfig ausgeführt. Diese Materialkombination bietet eine hohe Formstabilität für den definierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Da dieses Modell ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel von außen an die Laufbahnen. Sie binden das Lager direkt in eine vorhandene Ölbadschmierung, Ölumlaufschmierung oder eine manuelle Fettversorgung über Schmiernippel des umgebenden Lagergehäuses ein.
Das Bauteil wird in der Normaltoleranzklasse gefertigt, die den Spezifikationen P0 beziehungsweise PN und dem internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus bei regulären Rundlaufanforderungen.
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