SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 217 von SKF Wälzlager bietet mit den Maßen 85x150x28 mm eine offene Bauform mit Einfüllnuten für radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 217 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau vorgesehen ist. Der Hersteller SKF Wälzlager fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 28 mm. Durch den robusten Stahlblechkäfig und die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das Lager für industrielle Anwendungen mit normaler Radiallagerluft. Dank offener Konstruktion lässt es sich direkt in geschmierte Gehäusesysteme integrieren.
Das Rillenkugellager 217 eignet sich vor allem für Industrieantriebe und Getriebe, bei denen hohe radiale Kräfte auf 85-mm-Wellen wirken. Durch die Einfüllnuten im Außenring fasst das Lager mehr Wälzkörper als eine Ausführung ohne Nuten, was die radiale Tragfähigkeit begünstigt. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad arbeitet das offene Lager in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen reibungsarm.
Die Ausführung mit Einfüllnuten erlaubt das Einbringen zusätzlicher Kugeln aus Wälzlagerstahl, begrenzt jedoch die Aufnahme hoher axialer Kräfte. Konstrukteure sollten axiale Stoßbelastungen daher gering halten. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, erfordert der Einbauort saubere Umgebungsbedingungen sowie ein externes Dichtungskonzept gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft sorgt im Betrieb bei üblichen Passungstoleranzen für ein ausgeglichenes Betriebsspiel.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser (Bohrung) von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für die Baugröße 217. Bei Austausch oder Neukonstruktion sollten die Lagersitze auf Welle und Gehäuse präzise auf diese Dimensionen abgestimmt sein.
Einfüllnuten am Innen- und Außenring ermöglichen das Einsetzen einer höheren Anzahl an Kugeln in das Lager. Dadurch steigt die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Rillenkugellagern ohne Nuten. Beachten Sie jedoch, dass Lager mit Einfüllnut Axialkräfte nur eingeschränkt aufnehmen können und vorwiegend für radiale Belastungen vorgesehen sind.
Als offenes Lager ist diese Variante für Einbauorte gedacht, an denen die Abdichtung über das umgebende Gehäuse erfolgt. Ohne schleifende Dichtscheiben entsteht keine zusätzliche Reibung, was eine geringere Wärmeentwicklung im Betrieb ermöglicht. Die Schmierung erfolgt über das im Gehäuse befindliche Schmierfett oder Schmieröl.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Bei der Auswahl des externen Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Diese Angabe beschreibt die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach DIN- und ISO-Normen (PN/P0) sowie nach dem US-amerikanischen ABEC-System (ABEC 1). Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Für die meisten allgemeinen Industrieanwendungen und Maschinenbauantriebe ist diese Genauigkeitsklasse völlig ausreichend.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel im unmontierten Lager. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse verengt sich dieser Spielraum leicht durch die Passungsübermaße. Bei normalen Betriebstemperaturen verbleibt ein passendes Betriebsspiel für vibrationsarmen Lauf.
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