SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,96 € | 56,33 € |
| 30 | 5,93 € | 53,36 € |
Das Rillenkugellager 208 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und Einfüllnuten am Außenring.
Das Rillenkugellager 208 ist vorwiegend für radiale Belastungen konstruiert. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Führung der Wälzkörper durch einen Stahlblechkäfig eignet sich das Lager für Drehbewegungen in Getrieben und Industrieantrieben. Die offene Bauform erlaubt den direkten Schmierstoffzutritt über das Gehäuse. Die Ausführung entspricht normaler Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Konstruktion eignet sich für Anwendungen mit vorwiegender Radialbelastung. Die Einfüllnuten im Außenring ermöglichen das Einbringen einer höheren Kugelanzahl gegenüber Ausführungen ohne Nut, was die radiale Tragfähigkeit erhöht. Entsprechende Lagerstellen zeichnen sich durch geringe axiale Kräfte aus, wobei die Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder eine Gehäuseschmierung erfolgt.
Bei der Auslegung der Lagerstelle erfordern die Einfüllnuten Beachtung der Lastrichtung, da Axialkräfte konstruktionsbedingt nur eingeschränkt aufgenommen werden können. Das Lager ist ungedichtet ausgeführt, sodass externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen schützen müssen. Für den Betrieb ist der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Lagersitz auf Welle und Gehäusebohrung.
Einfüllnuten ermöglichen die Montage zusätzlicher Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring. Durch die höhere Kugelanzahl nimmt das Lager vorwiegend gesteigerte Radialkräfte auf. Allerdings verringert diese Bauform die Fähigkeit, Axiallasten in Richtung der Einfüllöffnung aufzunehmen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel im unverbauten Zustand ohne zusätzliches Übermaß. Dieser Bereich ist auf gängige Einbauverhältnisse abgestimmt, wenn keine starken Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für diesen Bereich sind die Materialeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig. Ein geeigneter Schmierstoff ist passend zu diesen Betriebsbedingungen zu wählen.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen erlaubt den ungehinderten Zutritt von externen Schmierstoffen wie Öl oder Fett aus dem Gehäuse. Zudem entstehen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtelemente. Der Schutz vor Verschmutzung muss durch die Gehäusekonstruktion erfolgen.
Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert den Standard für Maß- und Laufgenauigkeit dieses Wälzlagers. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest, die für übliche Industrieanwendungen im Maschinenbau vorgesehen sind.
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