SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,96 € | 18,28 € |
| 25 | 1,93 € | 17,31 € |
| 50 | 2,88 € | 16,36 € |
Das Rillenkugellager 6206 /C2 von SKF ist mit den Maßen 30x62x16 mm und verringerter Radiallagerluft für eine exakte Wellenführung bei geringem Betriebsspiel ausgelegt.
Beim Rillenkugellager 6206 /C2 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit klassischem Stahlblechkäfig. Die Bauform nimmt Radialkräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Ausführung erlaubt den direkten Kontakt mit dem Schmierstoff im Gehäuse und deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Konstruktionen mit Bedarf an hoher Laufgenauigkeit und geringem radialen Lagerspiel nutzen diese Variante. Sie kommt vorwiegend in Anwendungen zum Einsatz, in denen Wellen mit minimaler radialer Nachgiebigkeit geführt werden müssen. Da das Lager offen ausgeführt ist, setzt der Einbau eine saubere, geschützte Umgebung mit externer Schmierstoffversorgung wie etwa einer Ölbad- oder Zentralschmierung voraus.
Die Kennzeichnung C2 steht für eine Radiallagerluft, die unterhalb der normalen Toleranzgruppe liegt. Das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen fällt somit kleiner aus als bei der Normalluft. Dieser Aufbau unterstützt eine präzise Führung und eine ruhige Drehbewegung. Bei der Auslegung der Wellen- und Gehäusesitze ist der temperaturbedingte Passungsverlust zu beachten, damit die Lagerung bei Betriebstemperatur nicht verspannt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 16 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Lager zylindrisch in entsprechende Gehäusebohrungen montieren lässt.
Die Lagerluftgruppe C2 weist ein geringeres radiales Lagerspiel auf als die Normallagerluft. Durch den reduzierten Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen lässt sich die Welle mit höherer Genauigkeit führen. Diese Eigenschaft eignet sich für Konstruktionen, die eine exakte Führung erfordern und bei moderaten Betriebstemperaturen arbeiten.
Die offene Ausführung ohne Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Austausch von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System. Dadurch sinkt die Eigenreibung im Vergleich zu berührend abgedichteten Lagern. Sie eignet sich für geschlossene Gehäuse, in denen externe Dichtungen das Eindringen von Schmutz verhindern.
Dank der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl und dem Stahlblechkäfig ist die Konstruktion für Temperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt das gewählte Schmiermittel, da Öle und Fette bei veränderten Temperaturen ihre Schmierfähigkeit anpassen.
Gefertigt wird diese Ausführung in der Standardtoleranzklasse P0 (entspricht Normaltoleranz PN sowie ABEC 1). Diese Fertigungsgenauigkeit entspricht den Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und harmoniert mit marktüblichen Toleranzfeldern für Wellen und Lagersitze.
Ausgestattet ist dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig. Dieser führt die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Laufbahn und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Stahlblechkäfige weisen ein geringes Gewicht auf und verhalten sich unempfindlich gegenüber den gängigen Schmierstoffen im Maschinenbau.
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