SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,20 € | 22,77 € |
| 25 | 2,39 € | 21,58 € |
| 50 | 3,59 € | 20,38 € |
Das Rillenkugellager 6306 -2Z/C4GJN von SKF bietet mit 30x72x19 mm, C4-Lagerluft und Hochtemperaturschmierung thermische Reserven für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6306 -2Z/C4GJN verbindet die klassische Radialtragfähigkeit eines 6306-Lagers mit einer werkseitigen Auslegung für erhöhte Betriebstemperaturen. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über eine zylindrische Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 19 mm. Metallische Deckscheiben schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, während das integrierte Hochtemperaturfett den Schmierfilm im Arbeitsbereich von +40 bis +150 Grad Celsius aufrechterhält.
Konstruktionen mit starkem Wärmeeintrag oder hohen Betriebstemperaturen führen oft zu einer spürbaren Ausdehnung der Welle gegenüber dem Lagergehäuse. Die Ausführung mit vergrößertem Betriebsspiel eignet sich für Anwendungen, bei denen radiale Hauptlasten und moderate Axialkräfte unter anhaltender Wärmeeinwirkung auftreten. Durch die beidseitige Blechabdeckung bleibt der Schmierstoff im Lagerraum geschützt und der Wartungsbedarf reduziert sich.
Die stark erhöhte Radiallagerluft der Klasse C4 stellt das erforderliche Radialspiel bei ungleicher Erwärmung von Innen- und Außenring bereit. Dehnt sich der Innenring auf der Welle schneller aus als das umgebende Gehäuse, wirkt die C4-Luft einem Klemmen der Wälzkörper entgegen. In Verbindung mit dem Hochtemperaturfett und dem Stahlblechkäfig bleibt der Rundlauf auch bei anhaltenden Temperaturen bis +150 Grad Celsius im Toleranzbereich der Standardklasse P0 erhalten.
Ausschlaggebend sind die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 sowie die werkseitige Befettung mit dem Hochtemperaturfett GJN. Während Standardausführungen bei Wärmeeintrag verspannen können, gleicht dieses Lager thermische Differenzen zwischen Welle und Gehäuse aus und deckt einen Temperaturbereich von +40 bis +150 Grad Celsius ab.
Die Abmessungen betragen 30 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig montierte, nicht berührende Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech. Diese Scheiben halten das enthaltene Hochtemperatur-Sonderfett im Wälzraum und schützen vor dem Eindringen gröberer Fremdkörper. Weil keine Dichtlippe am Innenring schleift, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme an den Dichtkanten.
Eine C4-Lagerluft ist deutlich größer als die Standardlagerluft und die Zwischenstufe C3. Sie wird gewählt, wenn durch hohe Betriebstemperaturen ein starkes Wärmegefälle von der Welle zum Gehäuse entsteht. Durch die anfängliche Mehrluft verbleibt nach der betriebsbedingten Wärmeausdehnung der Ringe noch das notwendige Betriebsspiel für einen leichten Lauf.
In diesem Lager führt ein gestanzter Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Der Stahlblechkäfig ist unempfindlich gegenüber den zulässigen Temperaturen bis +150 Grad Celsius und verträgt sich problemlos mit dem werkseitig eingebrachten Hochtemperaturschmierstoff, ohne spröde zu werden oder Schmierstoffeigenschaften negativ zu beeinflussen.
Nein, das Lager ist bereits ab Werk mit einer abgestimmten Menge Hochtemperaturfett befüllt und durch die Deckscheiben geschlossen. Ein zusätzliches Nachfetten vor dem Einbau ist weder erforderlich noch ratsam, da ein Überfüllen zu erhöhter Walkarbeit und damit zu unerwünschter Hitzeentwicklung im Lager führen kann.
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