NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,32 € | 158,13 € |
| 20 | 16,65 € | 149,80 € |
Das Rillenkugellager 6221 von NSK nimmt mit den Abmessungen 105x190x36 mm hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialbelastungen in industriellen Wellenlagerungen auf.
Das Rillenkugellager 6221 ist ein einreihiges Wälzlager von NSK, das vorrangig radiale Belastungen aufnimmt und gleichzeitig moderate Axialkräfte in beiden Richtungen abstützt. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen eignet sich das Modell für Schmiersysteme im Maschinenbau, bei denen Schmierstoff direkt über das Gehäuse zugeführt wird.
Dieses Wälzlager kommt in Industrieanlagen zum Einsatz, in denen Wellen mit 105 mm Durchmesser zuverlässig geführt werden müssen. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfordert die Einbauumgebung eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Bauform eignet sich für Umlaufschmierung oder Ölbadschmierung, da Schmiermittel ungehindert zu den Wälzkörpern gelangt und Betriebswärme über den Schmierkreislauf abgeführt werden kann.
Das Rillenkugellager 6221 besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Diese Kombination deckt klassische Einsatzbedingungen mit regulären Passungsauslegungen und Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ab. Der Stahlblechkäfig hält das Eigengewicht gering und führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand. Die offene Bauform kommt zum Einsatz, wenn die Schmierung gehäuseseitig erfolgt und reibungsbedingte Verluste durch Dichtlippen entfallen sollen.
Das Lager weist eine Bohrung von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 36 mm auf. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 62 für einreihige Rillenkugellager. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die offene Bauform verzichtet auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste an Dichtlippen, was hohe Drehzahlen und einen leichten Lauf begünstigt. Das Lager ist für Gehäuse konstruiert, in denen die Abdichtung nach außen und die Schmierstoffversorgung zentral über das Gesamtsystem erfolgen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werkseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Abstimmung eignet sich für gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei normalen Betriebstemperaturen, sodass nach dem Einbau ein passendes Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf erhalten bleibt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Lagerringe, die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für den jeweiligen Temperaturbereich freigegeben ist.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Er zeichnet sich durch geringes Gewicht, Temperaturstabilität und hohe Durchlässigkeit für Schmierstoffe aus, wodurch Schmieröl oder Schmierfett ungehindert im Lagerinneren zirkulieren können.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse ist der bewährte Standard für den allgemeinen Maschinenbau und bietet die passende Maß- und Laufgenauigkeit für typische Industrieanwendungen ohne Sonderanforderungen an extreme Präzision.
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