NSK
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| 30 | 9,73 € | 87,72 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6218 C3 von NSK bietet mit 90x160x30 mm und C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6218 C3 ist ein offenes Radialkugellager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Bauteil vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm in den tiefen Laufbahnen. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Modell vor allem für Gehäusekonstruktionen mit vorhandener Schmierstoffversorgung, beispielsweise über Ölumlauf oder gezielte Fettnachschmierung.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Wellen in geschlossenen Baugruppen mit vorwiegend radialer Kraftaufnahme. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, läuft das Lager reibungsarm ohne schleifende Dichtelemente. Die Konstruktion verlangt einen sauberen, geschlossenen Einbauraum, um das Eindringen von Schmutzpartikeln abzuwehren. Dank des Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad deckt die Komponente thermisch anspruchsvolle Betriebsbedingungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese Eigenschaft kompensiert das betriebsbedingte Ausdehnen der Lagerringe, wenn zwischen Innen- und Außenring ein Temperaturgefälle herrscht oder feste Passungen gewählt werden. Für Konstrukteure und Instandhalter bedeutet dies zusätzlichen Schutz vor Lagerspannungen oder vorzeitigem Klemmen. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager gängigen industriellen Präzisionsanforderungen.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 30 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Bauform für einreihige Rillenkugellager ohne Flansch oder Nut am Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine über dem Standardmaß liegende radiale Lagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen wirkt einem Verspannen des Lagers entgegen, wenn Erwärmung im Betrieb oder feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse auftreten.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben und weisen daher ein minimales Reibmoment auf. Sie ermöglichen den ungehinderten Durchfluss von flüssigen Schmierstoffen im Ölbad oder lassen sich direkt in zentralgeschmierte Maschinengehäuse integrieren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil und behalten ihre mechanische Festigkeit.
NSK verbaut in dieser Ausführung einen gestanzten Stahlblechkäfig. Diese Käfigart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, benötigt wenig Bauraum im Lagerinneren und erlaubt eine gleichmäßige Verteilung des eingesetzten Schmiermittels rund um die Wälzkörper.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal, bezeichnet als P0 beziehungsweise PN nach ISO sowie ABEC 1. Diese Standardklasse bietet eine definierte Maßhaltigkeit für übliche Passungsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
NSK Deutschland GmbH
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