FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 8,22 € |
| 50 | 0,86 € | 7,78 € |
| 100 | 1,29 € | 7,35 € |
Das Rillenkugellager 61802 von FAG bietet mit seinen kompakten Maßen von 15x24x5 mm eine platzsparende Lagerung für anspruchsvolle Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 61802 ist ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 618, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch den geringen radialen Querschnitt eignet sich dieses Lager für Baugruppen, bei denen minimales Gewicht und geringer Bauraum gefordert sind. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und ermöglicht ruhigen Lauf. Das Lager ist als offenes Modell konzipiert, wodurch Betriebsmedien ungehindert an Laufbahnen und Kugeln gelangen.
Dieses Dünnringlager kommt vorrangig in kompakten Baugruppen zum Einsatz, die überwiegend radiale Kräfte und geringe Axialkräfte aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in Gehäusekonstruktionen und feinmechanischen Geräten mit stark limitiertem Einbauraum. Überall dort, wo ein 15-mm-Wellendurchmesser mit einem geringen Außendurchmesser von 24 mm kombiniert werden muss, spielt die schmale Querschnittsgeometrie ihre Vorzüge aus.
Da das Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, verlangt der Betrieb eine saubere Montageumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag. Gleichzeitig erlaubt die offene Struktur eine bedarfsgerechte Erstschmierung mit Fett oder die Einbindung in bestehende Ölkreisläufe. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft deckt die Ausführung gängige Einbautoleranzen ab.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 5 mm gehört das Lager zur besonders flachen Dünnringreihe. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Kennzeichnend für diese Bauart ist das Verhältnis von kleinem Außendurchmesser zu verhältnismäßig großer Wellenbohrung. Gegenüber Standardlagern gleicher Bohrung fällt die Wandstärke schmaler aus. Das spart wertvollen Bauraum sowie Bauteilgewicht in kompakten Konstruktionen ein.
Offene Wälzlager enthalten ab Werk keine permanente Fettfüllung. Vor der Inbetriebnahme bringen Sie das für den jeweiligen Drehzahl- und Lastbereich geeignete Schmierfett oder Schmieröl ein. Im Betrieb sorgt eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung für reduzierten Verschleiß der Laufbahnen.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen Kugeln und Ringen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert betriebsbedingte Temperaturausdehnungen und Passungsübermaße beim Aufpressen auf die Welle, ohne dass das Lager im Normalbetrieb verspannt.
Zulässig sind Dauertemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig bleibt innerhalb dieser Spanne formstabil. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) stellt den Industrie-Standard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit dar. Sie genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau, wenn reguläre Passungen für Welle und Gehäuse gewählt werden.
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