SKF
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Rillenkugellager W6201 von SKF aus nichtrostendem Stahl mit den Maßen 12x32x10 mm für korrosionsgefährdete Umgebungen und Standard-Betriebstemperaturen.
Rillenkugellager W6201 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager, das sowohl radiale als auch axiale Kräfte aufnimmt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, wodurch dieses Modell Korrosion wirksam abwehrt. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft die Lagerung reibungsarm und eignet sich für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung oder Schmierstoffzufuhr. Mit 12 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite entspricht es kompakten Einbauräumen.
Das einreihige Rillenkugellager W6201 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Feuchtigkeit oder korrosive Medien auf metallische Oberflächen einwirken. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper präzise auf Abstand. Das offene Design erlaubt eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung über den Gehäuseraum und lässt sich in Systemen nutzen, die für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt sind.
Der nichtrostende Stahl bietet verlässlichen Schutz vor Korrosion, wenn Feuchtigkeit an das offene Lager gelangt. Das Modell verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1). Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, was einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen verlangt. Eine saubere Einbauumgebung ist empfehlenswert, da Schmutzpartikel ohne integrierte Dichtung ungehindert in das Innere gelangen können.
Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 10 mm passt dieses Wälzlager in kompakte Bauräume. Durch die zylindrische Form ohne Nut oder Flansch am Außenring schließt die Komponente bündig ab. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellen- und Gehäusemaßen auf Übereinstimmung.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper sind aus nichtrostendem Stahl gefertigt, um Korrosion durch Feuchtigkeit und aggressive Umgebungseinflüsse zu verringern. Standardstahl neigt bei Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit rascher zu Oxidation. Der nichtrostende Werkstoff erhöht die Beständigkeit in nassen Einsatzbereichen.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten ermöglicht das Lager einen widerstandsarmen Lauf ohne Dichtungsreibung sowie den freien Durchfluss externer Schmierstoffe. Diese Bauform setzt eine geschützte Einbauumgebung oder externe Dichtungen voraus, damit Schmutzpartikel nicht ungehindert in die Laufbahnen vordringen.
Die Kennzeichnung P0 (auch PN oder ABEC 1 genannt) steht für die Standard-Toleranzklasse bei Industrielagern. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Maße, Rundheit und Laufeigenschaften nach geltenden Normen. Für allgemeine Maschinenbauanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine bewährte Passgenauigkeit auf zylindrischen Wellen und in Gehäusebohrungen.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten der nichtrostende Stahl und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch der von Ihnen gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander auf den Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Er trennt die Kugeln und verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Das Material Stahlblech bietet dabei eine stabile Führung bei geringem Eigengewicht.
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