SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 48,08 € | 432,66 € |
Das Rillenkugellager 6322 /C4 von SKF bietet mit 110 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft Spielraum für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6322 /C4 ist ein offenes Wälzlager für Radialbelastungen und mäßige Axialkräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Ausführung von SKF die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Die Besonderheit dieser Variante liegt im Nachsetzzeichen C4, das für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft steht. Mit einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm eignet sich die Konstruktion für Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Diese Ausführung kommt vor allem an Lagerstellen mit hoher Wärmeentwicklung oder starken Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse zum Einsatz. Dehnt sich der Innenring durch Betriebstemperaturen stärker aus als der Außenring, trägt die C4-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden. Typische Einsatzfelder sind Lagerungen mit erhöhten Betriebstemperaturen sowie Antriebe mit strammen Passungen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschlossene Schmiersysteme einbinden.
Die radiale Lagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Bei der Klasse C4 liegt dieses Radialspiel über dem Standardwert normaler Lager sowie über der C3-Stufe. Feste Passungen verengen nach dem Aufpressen den Innenring, während betriebliche Erwärmung zusätzliches Spiel beansprucht. Das Spielmaß C4 gleicht diese Einflüsse aus, damit die Kugeln im Stahlblechkäfig frei abrollen. Für den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ist dieser Aufbau passend ausgelegt.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und 50 mm Breite nimmt dieses einreihige Lager vorwiegend Radialkräfte auf. Das Merkmal C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft für Einsätze mit hoher Wärmeeinwirkung.
C4 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung und der Stufe C3 deutlich vergrößerte Lagerluftgruppe. Dieses zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung oder strammen Passungssitzen zu vermeiden.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitig montierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine freie Zirkulation von Schmiermitteln bei Gehäusen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung. Gleichzeitig erfordert der Einbau eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Ausgelegt ist die Konstruktion für Temperaturen von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Ringe aus 100Cr6 als auch der geführte Stahlblechkäfig widerstehen diesen Temperaturen, sofern das eingesetzte Schmiermittel für den gewählten thermischen Bereich freigegeben ist.
Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige eignen sich für Standard- und erhöhte Betriebstemperaturen, widerstehen gebräuchlichen Schmierstoffen und halten gängigen Schwingungsbelastungen in Industrieanwendungen stand.
Gefertigt ist das Lager nach der Normaltoleranzklasse P0/PN, international auch als ABEC 1 bezeichnet. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen üblicher industrieller Antriebs- und Maschinenanwendungen mit zylindrischen Lagersitzen auf Welle und Gehäuse ab.
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