SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 49,19 € | 442,82 € |
Das Rillenkugellager 6228 /C4 von SKF bietet mit 140 mm Bohrung und stark erhöhter Lagerluft C4 zuverlässigen Lauf bei hohen Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6228 /C4 nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt die Hauptabmessungen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite. Durch den Stahlblechkäfig und die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich das offene Lager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Da es ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt sich der Schmierstoff direkt über das Gehäuse zuführen.
Das Lager wird vor allem in Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen mit hohen thermischen Belastungen eingesetzt. Die Konstruktion eignet sich für Lagerstellen, an denen Wellen mit 140 mm Durchmesser geführt werden. Weil das Bauteil offen ausgeführt ist, benötigt die Konstruktion eine wirksame Abdichtung im Gehäuseumfeld. Die offene Bauweise ermöglicht geringe Reibungswerte sowie die Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett innerhalb des Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung C4 verweist auf ein radiales Betriebsspiel, das deutlich über der Normalluft und über der Stufe C3 liegt. Diese vergrößerte Radialluft gleicht Wärmedehnungen aus, wenn der Innenring im laufenden Betrieb heißer wird als der Außenring. Ebenso kompensiert die Lagerluftklasse C4 ein starkes Aufweiten des Innenrings durch feste Passungssitze auf der Welle. Dies dient dazu, ein Verspannen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine Breite von 42 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße entsprechen den genormten Standard-Hauptabmessungen dieses Lagertyps.
Die Bezeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft. Das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen fällt größer aus als bei der Standardausführung oder der Klasse C3. Diese Eigenschaft wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls starke Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring entstehen.
Da dieses Modell keine werkseitigen Dichtscheiben besitzt, ist es nicht ab Werk vorgefettet. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Maschinengehäuse, wahlweise mit Schmieröl oder Schmierfett. Eine saubere Gehäuseabdichtung nach außen ist erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und das Austreten von Schmierstoff zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich für das Lager reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Lagerringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Intervalls ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass auch der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normalklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Standardanwendungen im Maschinenbau. Sie bietet für den Großteil industrieller Wellenlagerungen eine vollkommen ausreichende Präzision.
Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und widersteht üblichen Schmierstoffen sowie Temperaturen bis +150 Grad Celsius problemlos. Er eignet sich für radiale Belastungen in Industrieantrieben.
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