SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,60 € | 125,38 € |
| 20 | 13,21 € | 118,77 € |
Das Rillenkugellager 6216 NR von SKF bietet mit 80 mm Bohrung und integriertem Sprengring eine kompakte Lösung zur axialen Fixierung.
Das einreihige Wälzlager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über eine Ringnut samt Sprengring im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht eine direkte Festlegung im Lagergehäuse, wodurch Gehäuseschultern entfallen können. Als offenes Modell ausgeführt, ist das Lager für den Einsatz in geschmierten Gehäusen und ölbadbetriebenen Konstruktionen vorgesehen.
Dieses Lager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen Gehäusedurchgangsbohrungen ohne eigene Gehäuseschulter axial begrenzt werden müssen. Die Kombination aus 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite bietet mechanische Festigkeit bei standardisierten Abmessungen. Da der Sprengring die axiale Positionierung im Gehäuse übernimmt, verringert sich der benötigte axiale Einbauraum. Die normale Radiallagerluft unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei abgestimmten Passungsauslegungen und üblichen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Der Sprengring in der Ringnut vereinfacht den Lagereinbau erheblich. Statt aufwendiger Gehäusedeckel oder eingedrehter Anlaufschultern genügt eine passende Gehäusenut zur axialen Fixierung des Außenrings. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei höheren Drehzahlen. Weil das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion, die auch für die Zufuhr von Schmierstoff ausgelegt sein muss.
Das Nachsetzzeichen NR bezeichnet eine Ringnut im Außenring samt passendem Sprengring. Diese Bauform fixiert das Rillenkugellager axial direkt im Gehäuse. Dadurch können Anschlagbünde oder Gehäusedeckel eingespart werden, was den Einbauraum in Längsrichtung der Welle verringert.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 26 mm. Es wird in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der normalen Genauigkeit für Industriewälzlager entspricht.
Offene Wälzlager weisen keine eigenen Dichtscheiben auf. Sie zeichnen sich durch ein geringes Reibungsmoment aus und eignen sich für Gehäuse, in denen ohnehin ein Öl- oder Fettkreislauf vorhanden ist. Der Schmierstoff dringt ungehindert an die Kugeln vor, während externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Partikeln übernehmen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in diesem Bereich ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls müssen Sie diesen Betriebsbereich ebenfalls berücksichtigen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das radiale Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsdehnung. Das Maß ist so bemessen, dass das Lager unter Standardbedingungen spielfrei und klemmfrei läuft.
Sowohl die Kugelreihen als auch die Laufringe bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch geringes Gewicht sowie hohe Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und gängigen Betriebstemperaturen aus.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership