NKE
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Das einreihige Rillenkugellager MJ2.1/4 von NKE Steyr bietet mit 57,15x127x31,75 mm ein offenes Wälzlager für kombinierte Belastungen.
Das Rillenkugellager MJ2.1/4 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für radiale und axiale Belastungen. Mit einer Bohrung von 57,15 mm, einem Außendurchmesser von 127 mm und einer Breite von 31,75 mm basiert die Konstruktion auf zölligen Abmessungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, eignet sich die Ausführung für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Bauteil, wenn eine offene Lagerung mit stabiler Führungsgenauigkeit verlangt wird.
Das Rillenkugellager MJ2.1/4 nimmt vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben läuft das Lager reibungsarm im geschmierten Gehäusebereich. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie an Wellenführungen mit zölligen Lagersitzen. Instandhalter nutzen das Lager als passgenauen Ersatz für bestehende Konstruktionen, während die genormte Toleranzklasse P0 zu einer definierten Einbaugenauigkeit beiträgt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn und hält mechanischen Belastungen im Dauerbetrieb stand. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt Schmiermittel wie Öl oder Fett ungehindert an die Kontaktflächen. Das bedingt eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für Standard-Passungen ohne außergewöhnliche Wärmespannungen. Die Maße 57,15x127x31,75 mm erlauben eine präzise Zuordnung beim Komponententausch.
Dieses Lager besitzt einen Innendurchmesser von 57,15 mm, einen Außendurchmesser von 127 mm sowie eine Breite von 31,75 mm. Diese Abmessungen basieren auf der zölligen Maßreihe. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, was den Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel kann direkt zugeführt werden, beispielsweise über einen Ölkreislauf oder externe Nachschmierung. Gleichzeitig erfordert diese Bauweise eine bauseitige Abdichtung des Lagergehäuses, damit weder Fremdpartikel noch Feuchtigkeit an die Wälzkörper und Laufbahnen gelangen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Diese Standardluft bezeichnet das radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unbelasteten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Einbaubedingungen mit üblichen Passungen, bei denen keine außergewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Formstabilität aus. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig eignet sich die Materialkombination für den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für einen vibrationsarmen und ruhigen Betrieb der Lagerung.
Als einreihiges Radialkugellager überträgt das Bauteil primär Kräfte senkrecht zur Welle. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Für Anwendungen mit reiner Axiallast oder extremen Schiefstellungen empfiehlt sich die Prüfung spezialisierter Lagerbauarten.
NKE AUSTRIA GmbH
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