NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,34 € | 158,44 € |
| 20 | 16,67 € | 150,11 € |
Das Rillenkugellager 6219 -M von NKE Steyr bietet mit Messingkäfig und 95 mm Bohrung eine robuste Lagerung für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das einreihige Rillenkugellager 6219 -M nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Maßgenauigkeit der Normtoleranz P0/PN (ABEC 1). Mit einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm eignet sich das Wälzlager für mittlere bis schwere Maschinenbauanwendungen. Die Fertigung ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über den betrieblichen Öl- oder Fettkreislauf.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt bei Lagerungsfällen mit kombinierten Belastungen und erhöhten Anforderungen an die Käfigführung zum Einsatz. Durch die einreihige Bauform mit ungeteiltem Außenring ohne Flansch lässt sich der Ring unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Da das Rillenkugellager 6219 -M für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, eignet es sich auch bei anhaltender Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb. Bei Schmierölumlauf profitiert das Bauteil vom ungehinderten Zufluss des Schmiermittels direkt in die Laufbahnen.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den Messingkäfig, der die Wälzkörper auf festem Abstand führt. Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich Messing durch günstige Notlaufeigenschaften und hohe Formstabilität bei Vibrationen aus. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft stellt sich nach fachgerechter Montage das betrieblich erforderliche Lagerspiel ein. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützen externe Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 32 mm. Diese Maße sind standardisiert und ermöglichen den direkten Austausch in passenden Gehäusen und auf entsprechenden Wellen. Beide Lagerringe bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl.
Der Buchstabe M steht für einen Messingkäfig. Dieser Käfigwerkstoff führt die Wälzkörper vibrationsarm und bietet thermische Stabilität im Dauereinsatz. Messing eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Stoßbelastungen, stärkere Schwingungen oder chemische Einflüsse durch spezielle Schmiermittel auftreten.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Konstruktion reduziert das Reibmoment auf ein Minimum und erlaubt eine kontinuierliche Schmierung durch Schmieröl oder anlagenseitige Fettnachschmierung. Der Anwender muss die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion nach außen gegen das Eindringen von Schmutz absichern.
Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diese thermische Belastung formstabil abgestimmt. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze vor Ort bleibt die Temperaturfestigkeit des jeweils eingesetzten Schmierstoffs.
Die normale Radiallagerluft definiert den werksseitigen Bewegungsspielraum der Wälzkörper zwischen den Ringen. Sie dient als Ausgangsbasis für gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen, sodass sich nach der Montage das betrieblich erforderliche Betriebsspiel einstellt.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) ausgeführt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau, in der Antriebstechnik und bei industriellen Instandsetzungen ab und dient dem maßhaltigen Sitz auf genormten Lagersitzen.
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