FAG
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Das Rillenkugellager 6017 -Z-C3 von FAG Wälzlager nimmt bei Maßen von 85x130x22 mm Radiallasten sowie axiale Führungskräfte auf.
Das Rillenkugellager 6017 -Z-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt dieses Modell Wellen mit einem Durchmesser von 85 mm im 130 mm Gehäusesitz. Durch den formstabilen Stahlblechkäfig bleiben die Wälzkörper bei 22 mm Baubreite geführt. Die Konstruktion eignet sich für kombinierte Belastungen bei gleichmäßigem Lauf.
Dieses Wälzlager nimmt vor allem radiale Kräfte sowie moderate Axiallasten bei Wellendurchmessern von 85 mm auf. Die Bauform bewährt sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellen mit beidseitiger Lagerung. Die einseitige Z-Deckscheibe schirmt das Lagerinnere gegen grobe Schmutzpartikel ab. Über die offene Gegenseite lässt sich Schmierstoff direkt zuführen, was die Einbindung in öl- oder fettgeschmierte Gehäuse ermöglicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Ringen und Wälzkörpern gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen oder feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse aus. Bei der Montageplanung empfiehlt sich dieser Freiraum, um Verspannungen im Betrieb zu vermeiden. Die metallische Z-Abdeckung läuft berührungslos, wodurch an dieser Flanke keine zusätzlichen Reibungsverluste entstehen.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 22 mm entspricht das Lager gängigen Normmaßen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen erlauben den Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Aufnahmebohrungen.
Die Kennzeichnung Z steht für eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus Stahlblech, die berührungslos vor Fremdkörpern schützt. Der Zusatz C3 bezeichnet eine gegenüber dem Standard vergrößerte Radiallagerluft. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität im Wälzkontakt aus. Für die Führung der Kugeln sorgt ein Stahlblechkäfig, der die Abstände zwischen den Wälzkörpern gleichmäßig hält.
Dieses Modell entspricht der Standardtoleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 geführt. Die Maß- und Rundlaufgenauigkeiten erfüllen damit die gewohnten Vorgaben des allgemeinen Maschinenbaus. Für die Lagersitze auf Welle und Gehäuse dienen die üblichen Passungstabellen für Standard-Rillenkugellager als Grundlage.
Die einseitige Z-Scheibe schützt die Lagerung von einer Montageseite vor groben Verunreinigungen. Gleichzeitig erlaubt die offene Gegenseite den ungehinderten Zutritt von Schmierfett oder Schmieröl aus dem Gehäuseinneren. Das vereinfacht Nachschmierkonzepte bei geschlossenen Aggregaten.
Eine C3-Lagerluft ist zweckmäßig, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Auch feste Presssitze verringern das radiale Spiel, was durch den vergrößerten Spielraum ausgeglichen werden kann.
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