NKE
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| 50 | 1,01 € | 9,20 € |
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Das Rillenkugellager 6208 -2RS2 von NKE Steyr (40x80x18 mm) bietet beidseitigen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6208 -2RS2 ist ein einreihiges Wälzlager für rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Bauteil von NKE Steyr vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Dank der werksseitigen Abdichtung arbeitet das Kugellager in Umgebungen, in denen Feuchtigkeit oder Staubpartikel auftreten. Die Auslegung mit präzisem Lauf und integriertem Dichtungsschutz unterstützt den kontinuierlichen Weiterbetrieb mechanischer Lagerstellen.
Dieses Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen mit zylindrischem Wellensitz und mittleren bis höheren Belastungen, bei denen die Lagerstelle vor Schmutzeintrag geschützt bleiben muss. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau für rotierende Wellen sowie in geschlossenen Gehäuseeinheiten. Durch den formstabilen Stahlblechkäfig bleibt die Kuführung auch bei dauerhaftem Betrieb ruhig. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 ermöglicht dabei eine definierte Maßhaltigkeit für präzise Lagersitze.
Die beidseitig schleifende Dichtung hält feste Schmutzpartikel und Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern und hält den Schmierstoff im Wälzkörperraum. Gegenüber offenen Lagern entfällt hier ein zusätzlicher Dichtungsaufwand am Gehäuse. Vor dem Einbau sind der spezifizierte Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen. Diese Standardluft bietet bei üblichen Passungswahlen ausreichend Betriebsspiel, um ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 18 mm entspricht das Lager gängigen Normmaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Geometrie ermöglicht einen direkten Austausch in genormten Lagergehäusen und auf entsprechenden Wellensitzen.
Der Zusatz -2RS2 kennzeichnet eine beidseitig angebrachte, berührende Schleifdichtung. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an, was das Eindringen von festen Partikeln und Feuchtigkeit wirksam hemmt. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel im Inneren der Laufbahn, wodurch externe Dichtungselemente an der Gehäusewand entfallen können.
Die normale Lagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Bei standardmäßigen Wellen- und Gehäusepassungen bleibt nach dem Fügen genügend Betriebsspiel erhalten, sodass das Lager bei üblichen Betriebstemperaturen spannungsfrei und leichtgängig rotiert.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen sowie die werkseitige Schmierfettfüllung. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Dichtelemente ihre Elastizität und schützen das Wälzlager vor Schmierstoffverlust.
Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Verschleißfestigkeit sorgt. Die Führung der Kugelreihe übernimmt ein formstabiler Käfig aus Stahlblech. Diese Bauweise unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung bei radialen und moderaten axialen Beanspruchungen.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0, was der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzstufe deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und gewährleistet eine verlässliche Maßhaltigkeit für zylindrische Lagersitze auf Welle und Gehäusebohrung.
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