S6003 -HLC Rillenkugellager von FAG
S6003 -HLC Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG S6003 -HLC

Technische Daten
 
Innendurchmesser
17 mm
Außendurchmesser
35 mm
Breite
10 mm
Material
nichtrostender Stahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
nichtrostender Stahl
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,039 kg
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Rillenkugellager FAG S6003 -HLC
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Rillenkugellager FAG S6003 -HLC

Das Rillenkugellager S6003 -HLC von FAG bietet korrosionsbeständigen nichtrostenden Stahl bei kompakten Hauptabmessungen von 17x35x10 mm für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen.

Mit dem Rillenkugellager S6003 -HLC steht ein einreihiges Wälzlager aus nichtrostendem Stahl zur Verfügung, das gezielt für korrosionsgefährdete Betriebsumgebungen konzipiert ist. Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus rostfreiem Werkstoff. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmierstoffen über das umgebende System und minimiert das Reibmoment im laufenden Betrieb.

In welchen Betriebsumgebungen bewährt sich das Rillenkugellager S6003 -HLC?

Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn Feuchtigkeit, Spritzwasser oder erhöhte Nässe herkömmlichen Wälzlagerstahl angreifen würden. Typische Aufgaben finden sich an korrosionsgefährdeten Lagerstellen, die feuchten Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind oder regelmäßig gereinigt werden. Die Lagergeometrie nimmt radiale Lasten sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Da keine Dichtungen verbaut sind, setzt der störungsfreie Betrieb eine saubere Gehäuseumgebung voraus und erleichtert den kontinuierlichen Schmierstoffaustausch bei Wartungsarbeiten.

Wann empfiehlt sich die offene Edelstahlausführung?

Ausschlaggebend für den Einsatz dieses Modells sind das Schmierkonzept und die spezifischen Betriebsbedingungen. Weil weder Dicht- noch Deckscheiben vorhanden sind, läuft das Bauteil mit geringem Drehwiderstand und eignet sich für die externe Öl- oder Fettschmierung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0 dienen einem ausgewogenen Betriebsspiel bei standardmäßigen Wellen- und Gehäusepassungen.

Welche Abmessungen weist das Rillenkugellager S6003 -HLC auf?

Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 10 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und passt in genormte Aufnahmebohrungen.

Aus welchem Material besteht das Rillenkugellager S6003 -HLC?

Sowohl die Lagerringe als auch die Kugeln sind aus nichtrostendem Stahl gefertigt. Dieses Material widersteht Feuchtigkeit und schützt die Laufbahnen vor Korrosion. Der Käfig besteht aus klassischem Stahlblech.

Warum ist das Rillenkugellager S6003 -HLC als offenes Lager ausgeführt?

Offene Bauformen besitzen keine schleifenden Berührungsdichtungen oder Deckscheiben. Dadurch entsteht im Betrieb sehr wenig Reibung, was den Leichtlauf fördert. Zudem lässt sich das Schmiermittel von außen direkt in den Wälzkörperraum einbringen.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager arbeiten?

Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der nichtrostende Stahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.

Welche Toleranzklasse und Lagerluft liegen vor?

Gefertigt wird diese Ausführung in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Das Lagerspiel entspricht der normalen Radiallagerluft, wodurch sich das Modell für übliche Wellen- und Gehäusepassungen ohne verändertes Betriebsspiel eignet.

Welche Lasten nimmt ein einreihiges Rillenkugellager auf?

Einreihige Konstruktionen nehmen primär radiale Belastungen senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen übertragen sie gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen, sofern keine extremen Stoßbelastungen auftreten.

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