NKE
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| 20 | 17,18 € | 154,55 € |
Das Rillenkugellager 61922 -2Z von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung für Wellen mit 110 mm Durchmesser bei geringem radialem Bauraum.
Das Rillenkugellager 61922 -2Z nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich diese Ausführung für Konstruktionen, bei denen große Wellendurchmesser mit kompakten Gehäuseabmessungen zusammentreffen. Als Werkstoff für Ringe und Wälzkörper dient Wälzlagerstahl (100Cr6), der die Formstabilität im industriellen Betrieb unterstützt.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 61922 -2Z zurück, wenn ein großer Wellendurchmesser bei gleichzeitig begrenztem radialem Bauraum zuverlässig gelagert werden soll. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen mit durchgehenden Wellen oder Hohlwellen. Durch den schlanken Querschnitt lassen sich kompakte, massearme Baugruppen realisieren. Die beidseitigen Deckscheiben schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel und tragen zum Schmierstoffrückhalt im Inneren bei.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Spaltabdichtungen berühren den Innenring nicht und erzeugen daher keine zusätzliche Reibung, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich die einreihige Ausführung für standardmäßige Passungssitze. Für den Betrieb des Lagers ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 20 mm besitzt das Wälzlager schlanke Proportionen. Dies erlaubt die Lagerung von Wellen mit großem Durchmesser bei kompakter Außenkontur des Gehäuses.
Beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech bilden bei diesem Wälzlager eine berührungslose Spaltdichtung. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibungswärme, der Schmierstoff verbleibt im Lager und feste Partikel von außen werden abgehalten.
Das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand entspricht der normalen Radiallagerluft. Diese Ausführung ist auf durchschnittliche Betriebstemperaturen und übliche Passungssitze auf Welle und Gehäuse abgestimmt.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Festigkeit aufweist. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Käfig aus Stahlblech, der auf den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist.
Mit der Toleranzklasse P0, vergleichbar mit PN oder ABEC 1, wird die reguläre Fertigungsgenauigkeit für industrielle Wälzlager definiert. Maße sowie Plan- und Rundlauf entsprechen den gängigen Normvorgaben für Standardanwendungen im Maschinenbau ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleiben die mechanischen Eigenschaften des Stahls, des Blechkäfigs sowie der Deckscheiben stabil. Bei der Inbetriebnahme empfiehlt sich ein Abgleich mit den Temperaturgrenzen des eingesetzten Schmierstoffs.
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