SKF
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Das Rillenkugellager 6312 /C4 von SKF ist mit den Maßen 60x130x31 mm und stark erhöhter Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Lagerstellen ausgelegt.
Das Rillenkugellager 6312 /C4 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme radialer sowie axialer Kräfte in beiden Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Ausführung für industrielle Anwendungen. Dank der Hauptabmessungen von 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite passt die Komponente in genormte Gehäusesitze. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen von Innen- und Außenring.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungen mit erhöhter Wärmeentwicklung. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, bleibt die Drehbeweglichkeit auch bei Erwärmung erhalten, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen im Lagersitz kommt.
Die Ausführung mit der Kennzeichnung C4 besitzt eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen oder Passungsverengungen aus. Als offenes Lager besitzt die Konstruktion keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb bedeutet dies, dass Schmierstoffe ungehindert zirkulieren können, während der Schutz vor Verunreinigungen über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgt.
Die Hauptabmessungen betragen 60 mm für die Bohrung, 130 mm für den Außendurchmesser und 31 mm für die Breite. Das Lager entspricht der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) und verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Ringnut.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Dieser interne Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen liegt über der Standard-Lagerluft sowie über der Stufe C3. Er trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Lagerringe durch Erwärmung ausdehnen oder feste Passungssitze vorliegen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Für die Führung der Kugeln kommt ein Käfig aus Stahlblech zum Einsatz. Das Lager verfügt über keine Stromisolierung.
Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Rahmens behalten die Bauteile aus Wälzlagerstahl ihre Eigenschaften. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur ist zusätzlich auf die Temperaturbeständigkeit des extern gewählten Schmierstoffs zu achten.
Da dieses Modell werksseitig ohne Dichtungen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen. Das Lager kann mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf versorgt werden. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern, sind externe Dichtungselemente am Gehäuse erforderlich.
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