SKF
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Das Rillenkugellager 6222 /C4 von SKF bietet mit 110x200x38 mm und C4-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6222 /C4 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite. In dieser Ausführung verfügt das offene Wälzlager über einen Stahlblechkäfig sowie die Normaltoleranz P0/PN. Durch die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht das Bauteil Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse gezielt aus.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz erfolgt bevorzugt in Maschinen und Industrieantrieben, bei denen im Betrieb merkliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Zirkulation von externem Schmieröl oder Schmierfett im gesamten Lagerinnenraum.
Die Lagerluftklasse C4 weist ein größeres radiales Spiel auf als Standardlager. Wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring dehnen oder den Außenring zusammendrücken, verringert sich das interne Lagerspiel im Einbauzustand. In Kombination mit betriebsbedingter Erwärmung beugt die C4-Lagerluft einer übermäßigen Vorspannung vor. Das Rillenkugellager 6222 /C4 behält dadurch die erforderliche Beweglichkeit der Wälzkörper bei.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 38 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen ohne Flansch oder Umfangsnut.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Niveau der Klassen Normal und C3 liegt. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, radiale Maßänderungen durch starke Erwärmung oder feste Übermaßpassungen im laufenden Betrieb auszugleichen.
Die offene Ausführung besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper, was den Wärmetransport begünstigt. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Der Hersteller spezifiziert den Einsatzbereich dieses Wälzlagers von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der verbaute Blechkäfig behalten innerhalb dieses Intervalls ihre Formstabilität und Festigkeit bei fachgerechter Schmierung.
In diesem Kugellager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Bauraum im Lagerinneren und verträgt die zulässigen Betriebstemperaturen des Lagers problemlos.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau für zylindrische Lagersitze.
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