FAG
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| 25 | 1,50 € | 28,58 € |
| 35 | 3,00 € | 27,08 € |
Das Rillenkugellager 16012 -C3 von FAG bietet mit den Maßen 60x95x11 mm eine schmale Bauform für Lagerungen bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 16012 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager mit einer schmalen Baubreite von nur 11 mm. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses offene Lager durch seine platzsparende Konstruktion aus. FAG versieht dieses Modell mit einem stabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich das Lager für öl- oder fettgeschmierte Konstruktionen in geschützten Einbauräumen.
Dieses schmale Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der radiale Bauraum begrenzt ist und eine kompakte Bauweise gefordert wird. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch am Außenring handelt, lässt es sich direkt in geschlossene Gehäuse integrieren. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ausgelegt und erfordert für den ordnungsgemäßen Lauf eine kontinuierliche externe Schmierstoffversorgung.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei betriebsbedingter Erwärmung aus und mindert die Gefahr von Verspannungen der Wälzkörper. Feste Passungen auf der Welle oder im Gehäuse verringern im montierten Zustand das innere Lagerspiel, weshalb die C3-Ausführung bei Presssitzen vorteilhaft ist. Da offene Lager ohne werkseitige Fettfüllung geliefert werden, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 11 mm weist dieses Modell eine besonders schmale Bauform auf. Die schlanke Querschnittshöhe erleichtert die Integration in Konstruktionen mit eng begrenztem Einbauraum.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum trägt dazu bei, thermische Dehnungen bei Betriebstemperatur sowie Einengungen durch feste Passungssitze auszugleichen, ohne dass unzulässige Verspannungen auftreten.
Da dieses Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, muss Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder ein Schmiersystem zugeführt werden. Je nach Konstruktion eignen sich Öle oder Wälzlagerfette. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig ist für Temperaturen von -20 bis +150 °C ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen Spezifikation auf das vorherrschende Temperaturniveau im Einsatz abgestimmt ist.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht dieses Rillenkugellager der Normklasse ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit reicht für gängige Industrieanwendungen vollkommen aus. Die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses sollten auf diese Standardtoleranz abgestimmt sein.
Die Lagerringe und die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Stahl zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Ermüdungsfestigkeit aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der für den Einsatz bis +150 °C geeignet ist.
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