SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6236 M/C3 von SKF mit Messingkäfig und vergrößerter Lagerluft bietet robuste Laufeigenschaften bei 180x320x52 mm Baumaß.
Das Rillenkugellager 6236 M/C3 von SKF nimmt als einreihiges Radialkugellager vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet der Werkstoff eine hohe Formstabilität. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen läuft dieses offene Großlager reibungsarm im vorgesehenen Schmiersystem. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Bei einem Wellendurchmesser von 180 mm und einem Außendurchmesser von 320 mm nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte in Industrieanlagen auf. Das offene Lager eignet sich vor allem für geschlossene Baugruppen mit externer Öl- oder Fettumlaufschmierung, da Schmiermedien ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen. Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut ermöglicht den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen.
Der massive Messingkäfig mit dem Kennzeichen M führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen sowie stoßartige Lasten. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen zuverlässig aus. Wenn zwischen Innen- und Außenring deutliche Temperaturunterschiede entstehen oder feste Passungen gewählt werden, wirkt das vergrößerte Radialspiel einem Verspannen des Lagers entgegen. Eine externe Abdichtung der Lagerstelle schützt das offene System vor Schmutzpartikeln.
Die Maße betragen 180 mm Bohrungsdurchmesser, 320 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen gleicher Nenngröße.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing mit hoher Festigkeit. Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung, was thermische Dehnungen im Betrieb ausgleicht.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch minimale Reibungsverluste entstehen. Diese Bauart setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen den Schmierstoff im System halten und das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die tatsächliche thermische Grenze im Betrieb bleibt die Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.
Laufringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für hohe Formstabilität und Belastbarkeit. Der massive Käfig zur Führung der Wälzkörper ist aus Messing gefertigt.
Einreihige Rillenkugellager nehmen vorwiegend radiale Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen beider Ringe übertragen sie zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen.
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