SKF
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| 20 | 20,91 € | 188,21 € |
Das Rillenkugellager 61822 -2RS1 von SKF vereint einen großen Innendurchmesser von 110 mm mit schmaler Baubreite und beidseitiger Schleifdichtung.
Das Rillenkugellager 61822 -2RS1 ist ein einreihiges Wälzlager für Einbausituationen, bei denen trotz eines Wellendurchmessers von 110 mm nur sehr wenig radialer Bauraum bereitsteht. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Dank des kompakten Querschnitts eignet sich diese Ausführung besonders für gewichtsoptimierte Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau.
Diese schmale Bauform kommt vor allem bei Hohlwellenlagerungen und Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum zum Einsatz. Der Querschnitt mit 140 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite ermöglicht platzsparende Lösungen direkt um tragende Bauteile. Durch die beidseitig schleifende Dichtung bleibt die interne Schmierfettfüllung geschützt, was den Wartungsaufwand in partikelbelasteten Umgebungen reduziert.
Die Kennzeichnung -2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen. Diese Barriere hält Schmutzpartikel sowie Spritzwasser ab und wirkt dem Austreten von Schmierstoff entgegen. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Berührende Dichtungen können im laufenden Betrieb zusätzliche Reibungswärme erzeugen, was bei der Drehzahlauslegung berücksichtigt werden sollte.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Diese Geometrie erlaubt eine platzsparende Montage auf Wellen mit großem Durchmesser. Der zylindrische Außenring besitzt weder Flansch noch Umfangsnut, was das axiale Einschieben in glatte Gehäusebohrungen erleichtert.
Das Kürzel -2RS1 bezeichnet beidseitig montierte, berührende Dichtscheiben. Die elastischen Dichtlippen liegen am Innenring an und schützen die Laufbahnen vor Partikeln, Staub und Feuchtigkeit. Gleichzeitig bleibt das Schmiermittel im Lagerinnenraum. Berührende Dichtungen erzeugen im Vergleich zu offenen Lagern etwas mehr Reibung.
Dieses Rillenkugellager verfügt über eine normale Radiallagerluft. Diese Auslegung ist auf gängige Einbauverhältnisse und den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad abgestimmt. Sie trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper nach dem Fügen von Welle und Gehäuse frei in den Laufbahnen bewegen können.
Lagerringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Festigkeit und Formstabilität sorgt. Als Käfig kommt eine Ausführung aus gepresstem Stahlblech zum Einsatz. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und widersteht typischen Schwingungsbelastungen in industriellen Antriebssystemen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Sie genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen, sofern keine extremen Rundlaufgenauigkeiten wie bei Hochgenauigkeitsspindeln gefordert sind.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus den Werkstoffeigenschaften des Wälzlagerstahls sowie des Dichtungsmaterials. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Dichtlippen ihre Dichtwirkung und der Lagerstahl bleibt maßlich stabil.
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