NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,26 € | 5,04 € |
| 50 | 0,52 € | 4,78 € |
| 150 | 0,79 € | 4,51 € |
| 250 | 1,06 € | 4,24 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16004 von NKE Steyr bietet mit 20x42x8 mm eine schmale Bauform für radiale Lasten in kompakten Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 16004 ist ein vielseitiges Wälzlager für Einbauräume mit begrenzter axialer Breite. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Modell Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Durch die offene Bauform ohne Dichtelemente eignet sich die Ausführung vor allem für geschlossene Baugruppen, in denen eine bauseitige Schmiermittelversorgung vorhanden ist. Mit normaler Radiallagerluft und Toleranzklasse P0 deckt das Lager klassische Industrieanforderungen im Standardbereich ab.
Anwender wählen das Rillenkugellager 16004 bevorzugt für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Standardrillenkugellager axial zu viel Raum beanspruchen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, gelangt das im Gehäuse befindliche Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der spezifizierte Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ermöglicht dabei den Betrieb auch unter erhöhten thermischen Bedingungen.
Gegenüber breiteren Standardlagern spart die Ausführung mit lediglich 8 mm Baubreite wertvollen Bauraum bei unverändertem Wellendurchmesser von 20 mm ein. Da offene Wälzlager bauartbedingt keine Dichtscheiben besitzen, muss die Gehäuseumgebung das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Die normale Radiallagerluft verlangt zudem sorgfältig bearbeitete Lagersitze auf Welle und Gehäuse, damit das interne Lagerspiel nach dem Einpressen im vorgesehenen Arbeitsbereich bleibt.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie einer schmalen Breite von 8 mm eignet sich das Lager für radiale Lasten bei wenig axialem Bauraum. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus.
Offene Wälzlager verzichten auf Dicht- oder Deckscheiben, wodurch keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen entstehen. Diese Bauform ermöglicht den ungehinderten Austausch von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System. Voraussetzung für den Einsatz ist ein geschütztes Gehäuse, das die Laufbahnen vor externen Verunreinigungen abschirmt.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Beim Fügen von Innenring auf die Welle und Außenring in das Gehäuse verringert sich dieses Spiel auf das für den Betrieb erforderliche Maß.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Laufringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Bei dauerhaft hohen Temperaturen entscheidet die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs über die Betriebsdauer.
Das Lager ist in Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung regelt Grenzmaße sowie Rundlaufgenauigkeit für den Innen- und Außenring. Sie erfüllt die regulären Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und verlangt entsprechend sauber tolerierte Gegenläufe.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen im Rollkontakt und bietet Verschleißschutz. Zur gleichmäßigen Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech.
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