NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,50 € | 9,41 € |
| 50 | 1,00 € | 8,91 € |
| 100 | 1,50 € | 8,41 € |
Kompaktes Rillenkugellager 61904 -2Z mit 20 mm Bohrung und beidseitigen Deckscheiben für wirksamen Schutz vor Staub und Fremdkörpern.
Das Rillenkugellager 61904 -2Z von NKE Steyr ist ein einreihiges Radialkugellager in schmaler Bauform. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm sowie einer Breite von 9 mm beansprucht dieses Wälzlager wenig Bauraum. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, nimmt axial jedoch auch moderate Führungskräfte in beide Richtungen auf.
Konstruktionen greifen bevorzugt zu diesem Maschinenelement, wenn Wellen eng beieinanderliegen oder Gehäuseabmessungen begrenzt sind. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Industrieantrieben und Aggregaten mit beengten Platzverhältnissen. Durch die Fertigung in der Normtoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 eignet sich die Komponente für klassische Industrieanwendungen, die eine verlässliche Rundlaufgenauigkeit erfordern. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm auf ihren Laufbahnen.
Der Zusatz „-2Z“ kennzeichnet eine beidseitige metallische Spaltabdeckung. Diese berührungslosen Blechscheiben schützen das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen und reduzieren das Entweichen des Schmierstoffs. Da die Deckscheiben nicht auf dem Innenring schleifen, bleibt das Reibmoment gering. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft unterstützt die Konstruktion einen leichten Lauf über den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Breite von 9 mm. Mit diesen Abmessungen eignet es sich speziell für platzsparende Wellenlagerungen. Außenring und Innenring besitzen weder Flansch noch Ringnut.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig eingepresste Deckscheiben aus Blech. Diese wirken als berührungslose Spaltdichtung gegen Staub und Schmutz. Gegenüber schleifenden Dichtungen erzeugen Deckscheiben kaum Reibungswiderstand, sodass höhere Drehzahlen ohne nennenswerte Reibungswärme erreicht werden können.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert die übliche Passungsüberdeckung beim Aufpressen sowie thermische Ausdehnungen im laufenden Betrieb. Sie eignet sich für klassische Passungssitze und übliche Betriebstemperaturen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die metallischen Deckscheiben bleiben innerhalb dieser Grenzen formstabil. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für diese thermischen Bedingungen ausgelegt ist.
Der gepresste Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig entlang des Umfangs und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung, vermindert die innere Erwärmung und hält das Gesamtgewicht des Lagers gering.
Die Geometrie der Laufrillen ist primär für Radialbelastungen ausgelegt. Dennoch stützt das Bauteil durch den Schmiegungskontakt der Kugeln auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Für überwiegend axiale Belastungen sind gesonderte Axial- oder Schräglager vorzuziehen.
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