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Das einreihige Rillenkugellager 6219 -C3 von NKE Steyr bietet mit 95x170x32 mm und vergrößerter Lagerluft Spielraum bei Wärmeausdehnung.
Das Rillenkugellager 6219 -C3 ist ein offenes Wälzlager für industrielle Antriebs- und Maschinenkonzepte. NKE Steyr fertigt diese einreihige Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 95 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite. Das Lager nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben zirkuliert Schmiermittel ungehindert, was eine Schmierung über das umgebende Maschinensystem oder Schmierkreisläufe ermöglicht.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in industriellen Antriebssystemen und Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm bei mittleren bis höheren Drehzahlen. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Konstruktion für thermisch beanspruchte Baugruppen. Die offene Ausführung wird in geschlossenen Gehäusen eingesetzt, in denen Schmierstoffkreisläufe vorhanden sind und externe Dichtungen vor Schmutz schützen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum gleicht Passungsübermaße beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle aus. Zudem kompensiert er thermische Ausdehnungen, falls die Welle im Betrieb wärmer wird als das Gehäuse. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1) entspricht das Bauteil den gängigen Industrieanforderungen. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Betriebsbedingungen ein größeres Betriebsspiel verlangen.
Die Abmessungen betragen 95 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich die Baueinheit bündig in entsprechende Aufnahmebohrungen einbauen lässt.
Da diese Ausführung weder Deck- noch Berührungsdichtungen besitzt, ist sie ab Werk nicht mit Fett befüllt. Die Schmierung erfolgt typischerweise über ein umgebendes Ölbad, einen Schmierölkreislauf oder gezielte Nachschmierung im Gehäuse. Externe Dichtungen an der Welle schützen die Laufbahnen vor eindringendem Schmutz.
Eine vergrößerte Lagerluft C3 wird gewählt, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse das Lager radial vorspannen. Sie empfiehlt sich außerdem bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Die erhöhte Lagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper unter Wärmeeinfluss nicht verklemmen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der eingebaute Stahlblechkäfig hält diesen Temperaturen stand. Bei der Schmierstoffwahl muss dieser thermische Bereich ebenfalls berücksichtigt werden.
P0 (international oft als ABEC 1 bezeichnet) definiert die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen bei Wälzlagern. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Spezielle Hochpräzisionslager mit engeren Toleranzfeldern sind nur für Sonderanwendungen mit extremen Rundlaufvorgaben erforderlich.
Der Stahlblechkäfig hält die rollenden Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und reduziert Reibungseffekte innerhalb der Laufbahnen. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er minimale Massenkräfte, verträgt Schmierstoffe auf Mineral- oder Synthetikölbasis problemlos und eignet sich für Temperaturen bis +150 Grad.
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