NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,17 € | 3,10 € |
| 100 | 0,33 € | 2,94 € |
| 250 | 0,49 € | 2,78 € |
| 500 | 0,65 € | 2,62 € |
Einreihiges Rillenkugellager 6303 von NKE Steyr mit den Maßen 17x47x14 mm in offener Bauform für vielseitige industrielle Antriebe.
Das Rillenkugellager 6303 ist ein universell einsetzbares Wälzlager für rotierende Wellen in Maschinen und Industrieanlagen. Als einreihiges Radialkugellager nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Kräfte auf, führt die Welle aber auch bei axialen Belastungen in beiden Richtungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), was dem Bauteil eine hohe mechanische Stabilität verleiht. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) unterstützt einen präzisen Rundlauf im alltäglichen Standardbetrieb.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerstellen, bei denen eine externe Schmiermittelversorgung über das Gehäuse gegeben ist. Durch die offene Bauform ohne schleifende oder berührungslose Dichtscheiben kann Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper gelangen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert und behält in diesem Spektrum seine geometrischen Eigenschaften. Der geführte Stahlblechkäfig sorgt dafür, dass die Wälzkörper auch bei höheren Drehzahlen gleichmäßig auf Abstand gehalten werden.
Da dieses Modell über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die umgebende Konstruktion Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern bieten. In der Praxis übernehmen externe Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme diese Schutzfunktion. Zudem erfordert die offene Ausführung eine saubere Schmierung mit passendem Schmierfett oder Lageröl. Die normale Radiallagerluft dient dazu, dass das Lagerspiel nach dem Aufpressen des Innenrings auf die 17-mm-Welle im vorgesehenen Betriebsfenster verbleibt.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 14 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, sodass das Lager zylindrisch in die Gehäusebohrung eingepasst wird.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Berührungsdichtungen an den Stirnseiten. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können direkt in das Innere zirkulieren. Gleichzeitig muss das umgebende Maschinengehäuse das Lager vor Staub, Schmutz und dem Austritt des Schmiermittels schützen.
Die tiefe Laufrillengeometrie nimmt in erster Linie radiale Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund des engen Kontakts zwischen Kugeln und Laufbahn überträgt das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beide Richtungen entlang der Welle.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standard (CN) ohne vergrößertes oder verringertes Lagerspiel. Sie bietet im regulären Betriebszustand den Ausgleich für Passungsüberdeckungen zwischen Welle und Innenring, damit die Wälzkörper ohne unzulässige Verspannung abrollen.
Das Wälzlager ist für den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind auf den Betrieb in dieser Temperaturspanne abgestimmt.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch geringe Masse aus, verträgt gängige mineralische sowie synthetische Schmiermittel und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
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