NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,82 € | 15,63 € |
| 25 | 1,64 € | 14,81 € |
| 50 | 2,46 € | 13,99 € |
Das Rillenkugellager 6212 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen von 60x110x22 mm eine Ausführung für vielseitige Radialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6212 von NKE Steyr besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt. Bei einem Bohrungsdurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm nimmt es in erster Linie Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Da keine schleifenden Dichtungen vorhanden sind, eignet sich diese Variante für Anwendungen, bei denen eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett im Gehäuse erfolgt.
Das Rillenkugellager 6212 wird im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Antriebskonstruktionen eingesetzt, die mittlere bis höhere Drehzahlen erfordern. Durch die offene Bauform ohne Deckscheiben kann das Schmiermittel ungehindert zirkulieren, was eine effektive Wärmeabfuhr begünstigt. Die Fertigung von Ringen und Kugeln aus 100Cr6 verleiht den Kontaktzonen eine hohe Formstabilität unter Belastung. Im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad behält das Bauteil seine mechanischen Eigenschaften bei sachgerechter Gehäuseumgebung.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei geringer rotierender Masse, wodurch die Reibungsverluste im Betrieb gering bleiben. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht eine maßhaltige Basisausführung für die Wellenlagerung zur Verfügung. Bei offenen Lagern lässt sich Schmierstoff im Rahmen geplanter Wartungsintervalle direkt austauschen oder nachfüllen. Bei der Konstruktion ist auf eine geeignete gehäuseseitige Abdichtung gegen das Eindringen von Fremdkörpern zu achten.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erleichtern den direkten Austausch vorhandener Radial-Wälzlager gleicher Baugröße in bestehenden Konstruktionen.
Eine offene Ausführung besitzt keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht keine Dichtungsreibung im Lager, was einen leichten Lauf begünstigt. Das Schmiermittel kann frei zirkulieren, erfordert jedoch eine schützende Gehäusekonstruktion, damit kein Schmutz in die Laufbahnen gelangt.
Die normale Lagerluft (CN) beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, Passungsübermaße beim Einbau auf Welle und Gehäuse sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen auszugleichen, ohne dass sich die Kugeln verklemmen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Schmieröls ist darauf zu achten, dass dessen Einsatzgrenzen diesem Bereich entsprechen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druck- und Verschleißfestigkeit aus, wodurch er den wechselnden Kontaktspannungen während der Abrollbewegung standhält.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten. Sie stellt die Standardpräzision für Industrieanwendungen dar und genügt für die meisten Antriebe und Getriebe im regulären Drehzahlbereich.
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