NKE
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| 250 | 0,50 € | 2,88 € |
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Das einreihige Rillenkugellager 6205 -C3 mit den Maßen 25x52x15 mm bietet vergrößerte Lagerluft für Radialbelastungen bei höheren Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6205 -C3 von NKE Steyr ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardabmessungen mit 25 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Gefertigt aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl eignet sich diese Bauform vorrangig zur Übertragung radialer Kräfte bei gleichzeitiger Führung kleinerer Axialkräfte in beiden Richtungen. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusekreisläufe einbinden. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und erlaubt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstruktionen mit rotierenden Wellen greifen auf das Rillenkugellager 6205 -C3 zurück, wenn neben radialen Kräften auch thermische Dehnungen oder Presssitze berücksichtigt werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und Wellenlagerungen mit thermischer Beanspruchung. Da dieses Wälzlager offen ausgeführt ist, setzt der Einbau eine saubere Einbauumgebung oder eine separate Gehäuseabdichtung voraus. Schmiermittel wie Öl oder Schmierfett gelangen ungehindert an die Laufbahnen, wodurch das Bauteil gezielt über zentrale Schmiersysteme versorgt werden kann.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung CN. Dieses vergrößerte Innenspiel trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder nach dem Aufpressen auf eine Welle nicht verspannt. Werden Innen- oder Außenringe mit festen Passungen montiert, verringert sich das Radialspiel im eingebauten Zustand. Konstrukteure und Instandhalter wählen die C3-Ausführung daher bevorzugt für Anwendungen mit spürbaren Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse, um Schwergang oder Klemmen entgegenzuwirken.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Baubreite von 15 mm entspricht das Bauteil den genormten Standardabmessungen. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Maße ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Lagersitzen nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch erzeugen sie kein Schleifmoment durch Dichtlippen und erlauben die freie Zirkulation von Schmierstoffen im Gehäuse. Diese Bauart erfordert jedoch eine externe Abdichtung des Lagerraums, damit Schmiermittel nicht austritt und Schmutzpartikel nicht in die Wälzkörperlaufbahnen eindringen.
Eine C3-Lagerluft empfiehlt sich bei Anwendungen mit thermischen Unterschieden zwischen rotierender Welle und Gehäusewandung. Durch die Erwärmung dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring. Die vergrößerte interne Radialluft gleicht diese Wärmeausdehnung sowie das Einengungsmaß durch feste Wellenpassungen aus, um einem Klemmen der Wälzkörper vorzubeugen.
Der zulässige Bereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius für die Ausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Laufbahnen und Kugeln ihre mechanischen Werkstoffeigenschaften. Für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets die Temperaturbeständigkeit des extern verwendeten Schmierstoffs zu beachten.
Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig entlang der Laufrillen und trennt die Wälzkörper voneinander. Blechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und den zulässigen Betriebstemperaturen aus. Sie eignen sich für Standard-Drehzahlbereiche in industriellen Lagerungen.
Gefertigt ist die Ausführung in der Normaltoleranz P0, was den Spezifikationen PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Maß- und Rundlauftoleranzen im Maschinenbau ab und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf auf maßhaltigen Wellen und in Gehäusebohrungen.
NKE AUSTRIA GmbH
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