NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 1,95 € |
| 100 | 0,20 € | 1,86 € |
| 250 | 0,32 € | 1,74 € |
| 500 | 0,42 € | 1,64 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6201 von NKE Steyr bietet mit 12x32x10 mm eine kompakte Bauform für radiale Führungsaufgaben im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6201 von NKE Steyr ist ein vielseitiges Wälzlager für Industrieanwendungen und Reparaturarbeiten. Mit einem Innendurchmesser von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 10 mm nimmt das einreihige Lager vorrangig radiale Kräfte auf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzen Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper eine hohe Formstabilität. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei Drehzahlen im Standardbereich.
Dieses Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen mit kompakter Welle und gleichmäßiger Belastung. Typische Einsatzbereiche umfassen rotierende Wellen und Achsen mit mittleren Drehzahlen. Da das Rillenkugellager 6201 neben radialen Kräften auch axiale Lasten in beiden Richtungen aufnehmen kann, dient es in leichten Maschineneinheiten wahlweise als Fest- oder Loslager. Durch den Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad bleibt das Bauteil auch bei erhöhter Betriebstemperatur maßhaltig.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch entsteht im Betrieb kein Reibungswiderstand durch schleifende Dichtelemente, was einen leichtgängigen Lauf begünstigt. Die offene Konstruktion setzt eine saubere Einbauumgebung oder ein abgedichtetes Gehäuse sowie eine externe Schmierstoffversorgung über Schmierfett oder Schmieröl voraus. Mit der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft passt das Bauteil auf zylindrische Lagersitze ohne spezielle Sonderpassungen.
Die Maße betragen 12 mm Innendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch gegen baugleiche Lager in bestehenden Konstruktionen. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellen- und Gehäusesitz auf entsprechende Maßhaltigkeit.
Normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie bildet den allgemeinen Standard für gängige Betriebstemperaturen und standardmäßige Passungskombinationen. Dadurch bleibt im Betrieb ein reibungsarmer Lauf erhalten, ohne dass sich die Wälzkörper im Betrieb unzulässig verspannen.
Da diese Lagerausführung ohne Dichtscheiben gefertigt ist, benötigt sie vor der Inbetriebnahme eine passende Schmierstoffzugabe. Das Lager kann je nach Einsatzbedingung mit Schmierfett befüllt oder direkt in einem geschlossenen Ölbadkreislauf betrieben werden. Eine saubere Gehäuseumgebung schützt das offene Wälzlager vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Ermöglicht wird diese thermische Beständigkeit durch die Materialeigenschaften des Wälzlagerstahls 100Cr6 und die Ausführung mit Stahlblechkäfig. Bei dauerhaftem Betrieb im oberen Grenzbereich muss auch das eingesetzte Schmiermittel für diese Temperaturen spezifiziert sein.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Klassifizierung ABEC 1 und kennzeichnet die Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für den Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsstufe eine praxisgerechte Kombination aus Wirtschaftlichkeit und geforderter Maßhaltigkeit im regulären Betrieb.
Die Lagerringe sowie die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Belastbarkeit unter radialer und axialer Beanspruchung aus. Zur Führung der Wälzkörper ist ein Käfig aus Stahlblech verbaut, der die Kugeln in den Laufbahnen auf gleichmäßigem Abstand hält.
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