NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,12 € | 2,31 € |
| 100 | 0,24 € | 2,19 € |
| 250 | 0,36 € | 2,07 € |
| 500 | 0,49 € | 1,94 € |
Das Rillenkugellager 6003 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 17x35x10 mm eine kompakte Bauform für radiale sowie axiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6003 zeichnet sich durch seine universelle Einsetzbarkeit im allgemeinen Maschinenbau aus. Als offenes Wälzlager kommt diese Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben aus, wodurch Schmierstoffe aus dem Gehäusesystem direkt die Laufbahnen erreichen. Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen mit kombinierten Belastungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Dank der tiefen Laufrillen nimmt das Bauteil vornehmlich Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Da keine Dichtlippen am Innenring anliegen, läuft das System mit geringer Reibung. Das begünstigt Konstruktionen, bei denen geringer Drehwiderstand und kompakte Abmessungen mit 17 mm Wellendurchmesser gefordert sind.
Weil die Konstruktion ohne Dichtungen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung im Gehäuse. Dies schützt das Innere vor Schmutz und verhindert das Austreten des Schmiermittels. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und verträgt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass bei üblichen Passungswahlen ausreichend Spiel im laufenden Betrieb erhalten bleibt.
Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 10 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt, ohne Flansch oder Nut, wodurch das Wälzlager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen passt.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt es vorwiegend Radialkräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Die Geometrie der tiefen Laufrillen erlaubt zusätzlich die Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen, sofern diese im moderaten Bereich bleiben.
Offene Bauformen besitzen werksseitig weder Deck- noch Berührungsdichtungen. Die Wälzkörper liegen frei zugänglich im Käfig, sodass Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System ungehindert zirkulieren kann. Die Abdichtung gegen Schmutz muss konstruktiv über das umgebende Lagergehäuse erfolgen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Entscheidend für den regulären Betrieb ist ein Schmierstoff, der auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt ist.
Die normale Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch Aufweitung des Innenrings, sodass im regulären Betrieb die passende Freigängigkeit gewahrt bleibt.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn. Diese Käfigart beansprucht wenig Einbauraum, erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffzutritt und widersteht im laufenden Betrieb Vibrationen sowie Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius.
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