DURBAL
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,61 € | 391,64 € |
| 5 | 41,22 € | 371,03 € |
Das Radial-Gelenklager DGEG100 ES Basic Line von DURBAL bietet eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung und einen beidseitig verbreiterten Innenring bei 100x160x85 mm Hauptabmessungen.
Das Radial-Gelenklager DGEG100 ES Basic Line nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie räumliche Einstellbewegungen im Gelenkpunkt aus. Die offene Ausführung mit 100 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 85 mm Innenringbreite nutzt eine Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl. Über die integrierte Umfangsnut und die Schmierbohrungen führen Sie Schmierfett direkt zwischen die Gleitflächen, um Reibung und Verschleiß im Betrieb zu verringern.
Dieses Gelenklager eignet sich vor allem für langsam oszillierende Schwenkbewegungen, Kippbewegungen und hohe statische sowie wechselnde Radialbelastungen im Maschinen- und Anlagenbau. Typische Einsatzstellen finden sich in schweren Gelenkverbindungen und mechanischen Lagerstellen, bei denen Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Durch die Konstruktion ohne Dichtungen ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad ausgelegt.
Der beidseitig verbreiterte Innenring vereinfacht den konstruktiven Einbau, da er den zulässigen Kippwinkel im Gelenk vergrößert und zusätzlichen Freiraum zu benachbarten Gehäuseteilen schafft. Distanzringe an der Welle erübrigen sich in vielen Fällen. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, müssen Sie die Nachschmierung über die vorhandene Schmiernut in festen Wartungsintervallen einplanen. Bei schmutzintensiven Umgebungsbedingungen empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Innenringbreite von 85 mm auf. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring benötigt die Lagerstelle häufig keine zusätzlichen Distanzbuchsen zur axialen Freistellung des Schwenkbereichs.
Die Gleitkontaktfläche besteht aus der Paarung Stahl auf Stahl ohne selbstschmierende Gleitschicht. Ein direkter Metallkontakt führt ohne ausreichende Schmierung zu vorzeitigem Verschleiß. Regelmäßiges Nachschmieren über die Schmierbohrung und Umfangsnut baut den trennenden Schmierfilm auf und transportiert Verunreinigungen aus der Gleitzone.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +200 Grad ausgelegt. Aufgrund der reinen Stahlausführung und des Verzichts auf temperaturbegrenzende Kunststoffdichtungen bleibt die mechanische Funktion auch bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen stabil erhalten, sofern das verwendete Schmiermittel für den Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Nachschmierung erfolgt über die am Außenring eingebrachte Umfangsnut mit zugehörigen Schmierbohrungen. Schmierstoffgeber oder Schmiernippel am Gehäuse leiten das Fett direkt auf die kugelige Gleitfläche. Die Schmierung sollte während langsamer Schwenkbewegungen erfolgen, damit sich das Schmiermittel gleichmäßig über die gesamte Kontaktzone verteilt.
Die offene Bauweise erlaubt maximale Kippwinkel und ermöglicht den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich bis +200 Grad, den Standard-Elastomerdichtungen nicht abdecken. In staubigen oder feuchten Betriebsumgebungen schützen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Gehäusedichtungen die Gleitflächen vor Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust.
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