NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 44,29 € | 398,63 € |
Das Radial-Gelenklager GE140 -ES von NKE Steyr nimmt bei Maßen von 140x210x90 mm hohe radiale Belastungen und Schwenkbewegungen auf.
Dieses Radial-Gelenklager GE140 -ES ist als wartungspflichtiges Gleitlager mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl ausgeführt. Die Konstruktion bewältigt schwere mechanische Beanspruchungen und wechselnde Belastungsrichtungen im industriellen Betrieb. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht das Gelenklager Fluchtungsfehler sowie elastische Wellendurchbiegungen aus. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -60 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vorwiegend in mechanischen Gelenkpunkten, Verbindungsstangen und Zylinderlagerungen. Typische Aufgaben sind langsame Schwenkbewegungen, Kippbewegungen sowie stoßartige Kräfte bei gleichzeitig hohen Radiallasten. Durch die massive Stahl/Stahl-Ausführung überträgt die Komponente hohe Druckkräfte ohne nachgebende Zwischenschichten. Zudem nimmt die kugelige Kontaktzone mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Da es sich um eine wartungspflichtige Gleitpaarung handelt, benötigt das Radial-Gelenklager eine kontinuierliche Zufuhr von Schmierstoff. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen führt Schmierfett oder Schmieröl direkt in die beanspruchte Wirkzone zwischen Innen- und Außenring. Die offene Bauform ohne Dichtung verlangt je nach Umgebungsbedingungen eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu mindern und den Schmierfilm im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Gesamtbreite von 90 mm bietet das Bauteil genormte Abmessungen. Diese Kennwerte ermöglichen eine exakte Zuordnung bei Neukonstruktionen sowie den passgenauen Austausch im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten.
Bei dieser Ausführung gleiten die gehärteten Stahlflächen von Innenring und Außenring direkt aufeinander. Diese Werkstoffkombination nimmt schwere Stoß- sowie Wechselbelastungen auf. Ein tragfähiger Schmierfilm zwischen den Gleitpartnern ist zwingend erforderlich, weshalb die Lagerstelle im Betrieb regelmäßig nachgeschmiert werden muss.
Über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt auf die sphärischen Kontaktflächen. Anwender binden die Lagerstelle üblicherweise über Schmiernippel am Gehäuse oder über eine Zentralschmieranlage an die Schmierstoffversorgung an, um eine gleichmäßige Verteilung im Betrieb zu unterstützen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -60 und +200 Grad. Durch die rein metallische Konstruktion ohne temperaturkritische Elastomerdichtungen bleibt die Maß- und Formstabilität sowohl bei starker Kälte als auch bei erhöhten Betriebstemperaturen durch Reibung oder Umgebungswärme erhalten.
Durch den Verzicht auf eine integrierte Dichtung lässt sich Schmierstoff bei der Nachschmierung ungehindert durchdrücken, wodurch verbrauchtes Fett sowie Partikel ausgespült werden. Liegt die Einbaustelle in staubiger oder feuchter Umgebung, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen zweckmäßig über das umschließende Gehäuse.
Die Bauart ist für räumliche Schwenkbewegungen, Kippungen und langsame Drehbewegungen unter hohen Radialkräften ausgelegt. Die sphärische Gleitzone zwischen den Ringen sorgt dafür, dass sich Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler ohne Zwängungen ausgleichen, wodurch Kantenpressungen vermieden werden.
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