ZEN
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Das wartungspflichtige Radial-Gelenklager GE76 -ZO von ZEN bietet mit 76,2 mm Bohrung eine Stahl/Stahl-Gleitpaarung für Schwenk- und Kippbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE76 -ZO ist ein einbaufertiges Bauteil für räumliche Einstellbewegungen unter Einwirkung hoher Kräfte. Die offene Konstruktion ohne Dichtung basiert auf sphärisch gewölbten Kontaktzonen, bei denen sich der Innenring im Außenring bewegt. Hersteller ZEN fertigt diese Variante mit der Gleitpaarung Stahl/Stahl in Standardausführung. Das Gelenklager nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb aus.
Typische Einsatzbereiche umfassen mechanische Gelenkstellen, an denen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen bei gleichzeitig hoher Krafteinwirkung auftreten. Die Ausführung wird vor allem dann gewählt, wenn wechselnde Kraftrichtungen oder stoßartige Belastungen auf die Lagerstelle einwirken. Durch die sphärische Gleitfläche kompensiert das Gelenklager fertigungs- oder lastbedingte Fluchtungsfehler. Bei langsamen Schwenkvorgängen überträgt das Bauteil sowohl statische als auch dynamische Radialkräfte sicher im System.
Das Radial-Gelenklager verfügt über eine Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl und ist als wartungspflichtige Ausführung konzipiert. Für die gezielte Zufuhr von Schmierstoff ist der Außenring mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Eine regelmäßige Nachschmierung ist erforderlich, um einen direkten Festkörperkontakt zu verhindern und den mechanischen Verschleiß der Gleitzonen zu minimieren. Da die Bauform ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, empfiehlt sich bei staubiger oder feuchter Umgebung eine externe Gehäuseabdichtung.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 76,2 mm, einen Außendurchmesser von 120,65 mm und eine Gesamtbreite von 66,675 mm. Diese Abmessungen basieren auf Zollmaßen und eignen sich für entsprechende zöllige Wellen- und Gehäusepassungen im Maschinenbau.
Bei dieser Gleitpaarung bestehen sowohl der Innenring als auch der Außenring an den Gleitzonen aus Stahl. Diese Kombination hält hohen Flächenpressungen und Stoßbelastungen stand, verlangt jedoch zwingend eine kontinuierliche Schmierung im Betrieb.
Die Nachschmierung erfolgt über eine am Außenring eingebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch gezielt zwischen die sphärischen Kontaktflächen. Das Schmierintervall richtet sich nach den Einsatzbedingungen und der Belastungshöhe.
Das Lager ist bewusst als offene Variante ausgeführt, um flexible Einbaumöglichkeiten zu bieten und externe Schmierkanäle direkt zu nutzen. Bei Staub oder Feuchtigkeit sorgt eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion für den nötigen Schutz.
Im Gegensatz zu Wälzlagern nutzen Gelenklager keine rollenden Körper wie Kugeln oder Rollen, sondern flächige Gleitkontakte. Dadurch nehmen sie enorme radiale Kräfte auf kleinerem Raum auf und erlauben gleichzeitig räumliche Kipp- und Ausgleichsbewegungen.
ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
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