ZEN
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Das Radial-Gelenklager GE63 -LO von ZEN bietet eine robuste Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit beidseitig verbreitertem Innenring für Wellendurchmesser von 63 mm.
Das Radial-Gelenklager GE63 -LO von ZEN ist ein wartungspflichtiges Gleitlager für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 63 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 63 mm nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte bei Schwenk- und Kippbewegungen auf. Durch die Ausführung in Stahl/Stahl eignet sich dieses Gelenklager vor allem für Betriebsbedingungen mit wechselnden Belastungsrichtungen und Stoßbeanspruchungen im industriellen Maschinenbau.
Dieses Radial-Gelenklager nimmt hohe radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Schiefstellungen der Welle aus. Die Bauform bewährt sich bei oszillierenden Schwenkbewegungen und stoßartigen Lasten unter industriellen Einsatzbedingungen. Die Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl erfordert eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung, verkraftet dafür aber auch dynamische Wechselbeanspruchungen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring der LO-Ausführung ermöglicht die direkte Anordnung mit Distanzhülsen, ohne dass der Außenring an angrenzenden Bauteilen anläuft. Dies vereinfacht die Konstruktion von Bolzenverbindungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung handelt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Lagerstelle vor grober Verschmutzung geschützt bleibt und regelmäßige Schmierintervalle eingehalten werden.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 63 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine Gesamtbreite von 63 mm. Dank der Geometrie des Innenrings bietet die Ausführung ausreichend seitliche Auflagefläche auf der Welle. Diese Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Sitz auf entsprechenden Führungsbolzen und in standardisierten Gehäusebohrungen.
Bei einer Stahl/Stahl-Paarung bestehen sowohl der Innenring als auch die äußere Lagerschale aus Stahl. Diese Kombination bietet hohe Festigkeit gegenüber stoßartigen Belastungen und wechselnden Kraftrichtungen. Da keine selbstschmierende Gleitschicht integriert ist, benötigt das Lager regelmäßige Nachschmierung, um metallischen Verschleiß an den sphärischen Kontaktflächen zu verringern.
Die zylindrische Verbreiterung an beiden Seiten des Innenrings schafft seitlichen Freiraum zum Außenring. Dadurch lässt sich das Lager problemlos mit Distanzhülsen oder an Gehäusewänden verspannen, ohne dass der Kippbereich der Lagerung behindert wird. Zusätzliche Distanzringe zur Vermeidung von Kantenberührungen an den Stirnseiten des Außenrings werden dadurch oft überflüssig.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine am Lager integrierte Umfangsnut sowie zugehörige Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die sphärischen Kontaktflächen von Innen- und Außenring. Eine bedarfsgerechte Schmierung verringert die Reibung und transportiert Verunreinigungen aus der Gleitzone heraus.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den Einsatz in geschützten Baugruppen oder solchen mit externer Gehäuseabdichtung. Zudem erleichtert der freie Zugang das Durchspülen mit frischem Schmierstoff bei Wartungsarbeiten. Für staubige Umgebungen empfiehlt sich die Abdichtung der gesamten Konstruktion über externe Wellendichtringe oder Schutzkappen.
Neben der passgenauen Aufnahme von Welle und Gehäusebohrung spielen Schmierintervalle eine entscheidende Rolle. Weil das offene Gelenklager wartungspflichtig ausgeführt ist, sollten Schmierleitungen oder Schmiernippel konstruktiv gut erreichbar sein. Zudem muss die Einbauumgebung verhindern, dass abrasive Partikel oder Feuchtigkeit ungehindert an die offenen Gleitflächen gelangen.
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