SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,48 € | 28,00 € |
| 25 | 2,95 € | 26,53 € |
| 50 | 4,43 € | 25,05 € |
Das Radial-Gelenklager BLR0773 von SKF (20x39x25 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht räumliche Einstellbewegungen bei regelmäßiger Nachschmierung.
Das Radial-Gelenklager BLR0773 von SKF dient als montagefertiges Gleitlager für anspruchsvolle mechanische Bewegungsabläufe. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 39 mm und einer Breite von 25 mm überträgt dieses Bauteil radiale Kräfte bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen. Im Unterschied zu Wälzlagern mit rollenden Körpern gleiten hier die sphärischen Flächen von Innenring und Außenring direkt aufeinander. Diese Bauart gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus und nimmt stoßartige Belastungen im laufenden Betrieb auf.
Das Bauteil kommt vor allem bei Lagerstellen mit langsamen Schwenkbewegungen und wechselnden Belastungsrichtungen zum Einsatz. Konstrukteure und Instandhalter nutzen die Bauform überall dort, wo starre Lagerungen durch Wellendurchbiegung oder Fluchtungsfehler verspannen würden. Zusätzlich fängt die kompakte Gleitpaarung stoßartige Radiallasten sowie wechselnde Axialkräfte auf. Typische Einsatzorte sind mechanische Gelenkstellen und Verbindungen im Maschinenbau, an denen räumliche Bewegungen auftreten.
Das Lager ist als wartungspflichtige Variante ausgeführt und benötigt für den reibungsarmen Betrieb eine geplante Zufuhr von Schmierstoff. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen leitet das Schmiermittel direkt in die Kontaktzone zwischen Innen- und Außenring. Da die Ausführung ohne Dichtung gefertigt ist, empfiehlt sich bei staubiger oder feuchter Umgebung eine externe Gehäuseabdichtung. So bleibt der Schmierfilm intakt und Schmutzpartikel dringen nicht in die Gleitflächen ein.
Dieses Gelenklager verfügt über einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 39 mm und eine Gesamtbreite von 25 mm. Diese Maße bestimmen die passende Welle sowie die Bohrung des Gehäuses. Messen Sie vor dem Einbau die vorhandenen Anschlussmaße nach, um einen fachgerechten Sitz der Lagerringe zu ermöglichen.
Die Nachschmierung erfolgt über eine umlaufende Nut am Außenring, die mit Schmierbohrungen versehen ist. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff direkt auf die sphärischen Gleitflächen zwischen Innen- und Außenring. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, sollten die Schmierintervalle passend zur Betriebslast und Umgebung festgelegt werden.
Ein Gelenklager besitzt keine Wälzkörper wie Kugeln oder Rollen, sondern überträgt Kräfte über gekrümmte Gleitflächen. Dadurch kann der Innenring im Außenring kippen und Fluchtungsfehler ausgleichen. Gelenklager bewähren sich insbesondere bei oszillierenden Bewegungen, Stößen und hohen statischen Belastungen, bei denen Wälzkörper leicht beschädigt werden könnten.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung ermöglicht eine ungehinderte Zirkulation des Schmierstoffs über externe Schmiernippel oder Zentralschmieranlagen. Zudem lässt sich das Lager so flexibel in gekapselte Bauräume oder Gehäuse mit anwendungsspezifischen Dichtungen integrieren. Für den Einsatz in Schmutzbereichen sollten Sie zusätzliche Dichtringe vorsehen.
Die Konstruktion ist primär für die Aufnahme hoher radialer Kräfte ausgelegt. Durch die sphärische Gleitbahn überträgt das Bauteil gleichzeitig kombinierte Radial- und Axiallasten in beide Richtungen. Die Belastbarkeit hängt im laufenden Betrieb maßgeblich von einer kontinuierlichen Schmierstoffversorgung und den vorliegenden Schwenkwinkeln ab.
Der Innenring in Standardausführung muss gleichmäßig auf die Welle gefügt werden, ohne dass Montagekräfte über die Gleitflächen geleitet werden. Ein Verkanten der Ringe ist zu vermeiden, um Beschädigungen der Laufflächen zu verhindern. Zudem muss die Welle axial so fixiert sein, dass die erforderliche Schwenkbewegung nicht behindert wird.
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