INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 181,48 € | 3.448,01 € |
| 3 | 362,95 € | 3.266,53 € |
Das Radial-Gelenklager GE240 -UK-2TS von INA (240x340x140 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler bei Schwenkbewegungen zuverlässig aus.
Das Radial-Gelenklager GE240 -UK-2TS ist ein massives Gleitlagerelement für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 140 mm dient dieses Bauteil der Aufnahme hoher radialer Kräfte. Hersteller INA versieht das Lager mit einer beidseitigen Abdichtung, die das Eindringen von Schmutzpartikeln hemmt. Gelenklager dieser Bauart übertragen Kippbewegungen und dynamische Schwenkkräfte momentenarm, wodurch Biegespannungen in umgebenden Wellen- und Gehäusekonstruktionen wirksam reduziert werden.
Das Radial-Gelenklager GE240 -UK-2TS kommt vor allem in schweren Industrieanlagen, Hydraulikzylinder-Lagerungen oder großen mechanischen Gelenkverbindungen zum Einsatz. Überall dort, wo Wellendurchbiegungen, Fluchtungsfehler oder räumliche Einstellbewegungen auftreten, sorgt die sphärische Gleitfläche für einen reibungsarmen Ausgleich. Da das Gelenklager für hohe statische wie dynamische Belastungen bei geringen Gleitgeschwindigkeiten ausgelegt ist, bewährt es sich besonders bei oszillierenden Schwenkbewegungen und Stoßbelastungen in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen.
Die Ausführung mit beidseitiger Dichtung schützt die sphärische Kontaktzone vor groben Verunreinigungen, Staub und Spritzwasser. Bei Großgelenklagern mit 240 mm Innendurchmesser wirken Verunreinigungen stark verschleißfördernd auf die Kontaktflächen. Durch die integrierten Dichtlippen bleibt die Gleitzone abgeschirmt, was den Wartungsaufwand minimiert und die Betriebssicherheit der Lagerstelle unterstützt. Achten Sie bei der Konstruktion auf ausreichenden Freiraum im Gehäuse, damit die Dichtlippen beim Schwenken nicht beschädigt werden.
Das Radial-Gelenklager besitzt eine zylindrische Bohrung von 240 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine Bauhöhe beziehungsweise Breite von 140 mm. Diese standardisierten Abmessungen bestimmen die Auslegung der Anschlusskonstruktion auf der Welle und im Lagergehäuse von schweren Industrieanlagen.
Gelenklager besitzen im Gegensatz zu Wälzlagern keine rollenden Wälzkörper wie Kugeln oder Rollen, sondern sphärisch gewölbte Gleitflächen an Innen- und Außenring. Sie eignen sich speziell für Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen bei hohen Lasten und kompensieren dabei Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen ohne schädliche Kantenpressung.
Die beidseitig integrierten Dichtungen schirmen die Gleitbahn vor eindringenden Partikeln wie Staub, Sand und Spritzwasser ab. Fremdkörper im Gleitkontakt führen zu erhöhtem Abrieb und vorzeitigem Ausfall. Das Dichtungssystem trägt dazu bei, den Verschleiß bei staubigen oder feuchten Einsatzbedingungen zu verringern.
Dank der kugeligen Oberfläche des Innenrings kann sich das Lager innerhalb des hohlkugeligen Außenrings räumlich einstellen. Treten Durchbiegungen der Welle oder Montageungenauigkeiten am Maschinengestell auf, gleicht die Geometrie diese Winkelabweichungen momentenarm aus, wodurch mechanische Zwängungen vermieden werden.
Montagekräfte dürfen niemals über die sphärischen Gleitflächen übertragen werden. Pressen Sie den Innenring direkt über die Stirnseite auf die Welle oder den Außenring in das Gehäuse ein. Zudem empfiehlt sich eine genaue Kontrolle der Wellen- und Gehäusesitze, um Verformungen der massiven Ringe zu verhindern.
Die Konstruktion ist in erster Linie für radiale Kräfte ausgelegt, kann bauartbedingt jedoch auch wechselnde oder einseitige Axialkräfte aufnehmen. Besonders bei Stoßbelastungen, langsamen Drehbewegungen oder oszillierenden Schwenkvorgängen bietet die großflächige Kraftübertragung der sphärischen Gleitzone mechanische Stabilität.
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