GE110 -LO-E Radial-Gelenklager von INA
GE110 -LO-E Radial-Gelenklager von INA

INA

Radial-Gelenklager INA GE110 -LO-E

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
110 mm
Innenring
Standardausführung
Außenring
Standardausführung
Gewicht
5,5 kg
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Radial-Gelenklager INA GE110 -LO-E
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Radial-Gelenklager INA GE110 -LO-E

Das Radial-Gelenklager GE110 -LO-E von INA bietet eine kompakte Gelenklagerung für Schwenkbewegungen bei 110 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 110 mm Breite.

Das Radial-Gelenklager GE110 -LO-E ist ein einbaufertiges Gleitlager von INA zur Übertragung hoher radialer Kräfte bei gleichzeitigen räumlichen Einstellbewegungen. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn starre Lagerungen durch Biegungen oder Schiefstellungen an Grenzen stoßen. Sowohl der Innenring als auch der Außenring sind in Standardausführung gefertigt und unterstützen einen passgenauen Sitz in den entsprechenden Aufnahmebohrungen.

In welchen Bereichen wird das Radial-Gelenklager GE110 -LO-E eingesetzt?

Dieses Radial-Gelenklager ist vorrangig für hoch belastete Lagerstellen mit langsamen Schwenk- und Kippbewegungen ausgelegt. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau bei mechanischen Anlenkungen sowie Lagerstellen mit räumlicher Auslenkung. Die kugelige Gleitbahn nimmt radiale Belastungen auf und hält Verkippungen von der Anschlusskonstruktion fern. Weil Gelenklager punktuelle Kantenpressungen abbauen, eignen sie sich für Anwendungen mit wechselnden Lastrichtungen und Stoßbelastungen.

Worauf kommt es bei den Abmessungen des GE110 -LO-E an?

Entscheidend für die Auswahl sind die exakten Anschlussmaße mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Lagerbreite von 110 mm. Die breite Bauform des Innenrings schafft eine tragfähige Basis auf der Welle. Bei der Konstruktion ist auf ausreichend Freiraum für die Schwenkwinkel der Verbindungselemente zu achten. Für eine ordnungsgemäße Funktion sollte das Bauteil gleichmäßig im Gehäuse abgestützt werden, um Deformationen des Außenrings im Betrieb zu vermeiden.

Was zeichnet das Radial-Gelenklager GE110 -LO-E aus?

Ein Radial-Gelenklager wie das GE110 -LO-E besitzt sphärische Gleitflächen an Innen- und Außenring. Im Gegensatz zu Wälzlagern mit Rollkörpern gleiten die Kontaktflächen direkt aufeinander. Das Bauteil nimmt dadurch hohe radiale Kräfte auf und erlaubt gleichzeitig räumliche Auslenkungen sowie Schwenkbewegungen zwischen Welle und Gehäuse.

Welche Maße weist das Modell GE110 -LO-E auf?

Das Gelenklager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Gesamtbreite von 110 mm. Diese Dimensionen müssen exakt mit dem Wellensitz und der Aufnahmebohrung der Anschlusskonstruktion übereinstimmen, um einen festen Halt und eine gleichmäßige Kraftverteilung zu ermöglichen.

Wie unterscheidet sich ein Gelenklager von einem herkömmlichen Kugellager?

Gelenklager verzichten auf Wälzkörper wie Kugeln oder Rollen und nutzen stattdessen gewölbte Gleitflächen. Während Kugellager für kontinuierliche Drehungen bei höheren Drehzahlen ausgelegt sind, bewältigen Gelenklager vor allem oszillierende Bewegungen, statische Lasten und Schiefstellungen. Sie bieten auf gleicher Fläche eine höhere Kontaktzone für radiale Kräfte.

Warum ist die Kompensation von Fluchtungsfehlern wichtig?

Fluchtungsfehler entstehen durch Fertigungstoleranzen, Wellendurchbiegungen oder elastische Verformungen der Maschinenstruktur. Ein starres Lager reagiert darauf mit schädlicher Kantenpressung, was zu schnellem Verschleiß führt. Die sphärische Gleitbahn des Gelenklagers gleicht diese Schiefstellungen momentenarm aus und schützt benachbarte Bauteile vor unzulässigen Zwangsspannungen.

Was ist beim Einbau des Lagers in das Gehäuse zu beachten?

Beim Einbau sollten Montagekräfte ausschließlich auf den einzupressenden Ring wirken. Werden Kräfte über die sphärische Gleitfläche übertragen, kann dies die Kontaktbahnen beschädigen und die Beweglichkeit beeinträchtigen. Beide Ringe benötigen eine saubere, gratfreie Anlagefläche über den vollen Umfang, um ein Wandern unter Last zu vermeiden.

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