INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,81 € | 15,31 € |
| 25 | 1,62 € | 14,50 € |
| 50 | 2,42 € | 13,70 € |
Das Radial-Gelenklager GE20 -LO-E von INA bietet Maße von 20x35x20 mm für räumliche Einstellbewegungen und hohe radiale Kräfte.
Das Radial-Gelenklager GE20 -LO-E von INA ist ein Gleitlager zur Aufnahme hoher radialer Kräfte bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- oder Drehbewegungen. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 20 mm gleicht dieses Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Sowohl der Innenring als auch der Außenring sind in Standardausführung gefertigt. Dieses Gelenklager kommt überall dort zum Einsatz, wo starre Lagerungen durch Verbiegungen oder Schiefstellungen überlastet würden.
Das Lager nimmt vor allem Schwenkbewegungen und wechselnde radiale Belastungsrichtungen an mechanischen Gelenkstellen auf. Typische Einsatzbereiche finden sich an Gelenkstellen, Gestängen und Hebelverbindungen. Durch die sphärische Gleitfläche nimmt die Konstruktion betriebsbedingte Durchbiegungen von Wellen momentenarm auf. Dadurch verringern sich Biegemomente in der umgebenden Konstruktion bei anspruchsvollen Bewegungsabläufen.
Bei der Auswahl sind die Anschlussmaße von 20 mm Innendurchmesser und 35 mm Außendurchmesser entscheidend. Da Außenring und Innenring in Standardausführung vorliegen, lässt sich das Bauteil in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Eine axiale Sicherung im Lagersitz verhindert das Wandern der Ringe unter dynamischer Belastung. Bei offenen Gleitlagern dieser Bauart empfiehlt sich eine Schmierstoffversorgung der Kontaktzone sowie ein Schutz vor groben Verunreinigungen, um den mechanischen Verschleiß der Gleitflächen gering zu halten.
Ein Radial-Gelenklager wie die Ausführung GE20 -LO-E von INA dient der Übertragung hoher Kräfte bei Schwenkbewegungen und Fluchtungsfehlern. Es besteht aus einem Innenring mit kugeliger Außenfläche und einem Außenring mit passender hohlkugeliger Innenfläche. Diese Geometrie ermöglicht kardanische Bewegungen, wodurch Biegemomente von der Welle ferngehalten werden.
Die Ausführung weist eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Anhand dieser Hauptabmessungen lässt sich das Gelenklager in Gehäusekonstruktionen und auf passende Wellenzapfen einpassen.
Gelenklager übertragen Kräfte über direkt aufeinander gleitende Ringflächen statt über rollende Wälzkörper wie Kugeln oder Rollen. Dadurch nehmen sie hohe statische und stoßartige Belastungen auf engem Bauraum auf. Zudem ermöglicht die hohlkugelige Gleitbahn räumliche Kippbewegungen, die starre Wälzlager blockieren würden.
Die kugelförmige Gleitzone gleicht Winkelfehler und Wellendurchbiegungen während des Betriebs aus. Tritt eine Verformung der Konstruktion oder ein Schiefstand der Welle auf, bewegt sich der Innenring im Außenring ohne übermäßige Kantenspannungen. Dies verhindert übermäßige Reibung an den Lagerstellen und schont angrenzende Komponenten.
Die Montage erfolgt durch Einpressen des Außenrings in die Gehäusebohrung sowie das Aufschieben des Innenrings auf den Wellenzapfen. Die Einpresskraft darf stets nur auf den jeweils zu montierenden Ring wirken, nicht über die sphärische Gleitfläche. Eine beidseitige axiale Fixierung im Lagersitz verhindert ein seitliches Wandern.
Offene Gelenklager erfordern eine regelmäßige Schmiermittelzufuhr über Schmierbohrungen oder Schmiernippel am Gehäuse. Ein geeignetes Schmierfett baut einen tragfähigen Film auf den Gleitflächen auf, verringert die metallische Reibung und schützt die Kontaktzone vor korrosiven Umwelteinflüssen sowie eindringenden Verunreinigungen.
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