INA
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Das Radial-Gelenklager GE30 -HO-2RS-E von INA (30x47x30 mm) kombiniert eine Stahl/Stahl-Gleitpaarung mit beidseitiger Lippendichtung für Schwenk- und Kippbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE30 -HO-2RS-E von INA ist ein wartungspflichtiges Gelenklager mit den Hauptabmessungen 30 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Die Konstruktion nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie räumliche Einstellbewegungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Die Ausführung zeichnet sich durch zylindrische Ansätze am Innenring aus, die den Einbau erleichtern. Durch die Gleitpaarung aus Stahl eignet sich dieses Gelenklager für dynamische Belastungen und wechselnde Kraftrichtungen im industriellen Einsatz.
Dieses Radial-Gelenklager kommt vor allem bei langsamen Schwenk- und Kippbewegungen sowie bei stoßartigen und wechselnden Belastungen zum Einsatz. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Anlenkungen und Gelenkverbindungen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die sphärische Gleitfläche gleicht das Bauteil Durchbiegungen von Wellen und Fluchtungsfehler momentenarm aus. Konstruktionen nutzen diese Komponente dort, wo starre Lagerungen durch Verkippungen überbeansprucht würden.
Der Innenring verfügt über beidseitig zylindrische Ansätze, wodurch separate Distanzringe bei der axialen Fixierung oft entfallen. Die beidseitige Lippendichtung (2RS) schützt die Gleitflächen vor Schmutzeintrag und Spritzwasser. Da es sich um eine Stahl/Stahl-Paarung handelt, ist dieses Lager wartungspflichtig. Über die Umfangsnut und die Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierstoff gezielt zugeführt. Regelmäßige Schmierintervalle tragen dazu bei, den Reibwert stabil zu halten.
Kennzeichnend sind die sphärische Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl sowie die zylindrischen Ansätze am Innenring. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 30 mm überträgt das Bauteil radiale Kräfte bei gleichzeitiger Schwenkbarkeit. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Fremdkörpern.
Die zylindrischen Ansätze verlängern den Innenring auf eine Gesamtbreite von 30 mm und dienen als integrierte Anlageflächen. Dadurch entsteht zusätzlicher Freiraum für Schwenkbewegungen angrenzender Bauteile. In vielen Einbaufällen erübrigt sich somit der Einsatz zusätzlicher Distanzhülsen zwischen Lager und Gehäusewand oder Befestigungselementen.
Bei der vorliegenden Materialpaarung Stahl/Stahl gleiten metallische Kontaktflächen direkt aufeinander. Ein regelmäßiger Schmierstofffilm reduziert Verschleiß und Reibung. Zur Nachschmierung verfügt der einmal gesprengte Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung, über die Schmierfett direkt zwischen die Gleitflächen transportiert wird.
Um das sphärische Gelenklager montieren zu können, wird der Außenring an einer Stelle gezielt durchtrennt (gesprengt). Dadurch lässt er sich beim Zusammenbau elastisch aufweiten, um den Innenring aufzunehmen. Im Betrieb wird der Außenring im umgebenden Gehäuse sicher fixiert und behält seine formstabile Rundheit.
Das Nachsetzzeichen 2RS steht für beidseitig angebrachte elastomere Lippendichtungen. Diese berührenden Dichtungen verhindern das Eindringen von Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit in den Kontaktbereich der Gleitflächen. Gleichzeitig unterstützen sie den Rückhalt des Schmierfetts im Lager, was zum Schutz der Kontaktflächen im Betrieb beiträgt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser (Bohrung) von 30 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm. Diese exakten Abmessungen sind bei der Konstruktion und beim Austausch von Ersatzteilen maßgeblich, um einen passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung und auf der Welle zu unterstützen.
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