INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,51 € | 28,72 € |
| 35 | 3,02 € | 27,21 € |
Das wartungspflichtige Radial-Gelenklager GE20 -LO von INA bietet mit 20 mm Bohrung und verbreitertem Innenring eine robuste Stahl/Stahl-Gleitpaarung für schwere Schwenkbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE20 -LO von INA ist ein genormtes Gleitlager für räumliche Einstellbewegungen und wechselnde Belastungen. Es nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Die offene Konstruktion ohne Dichtung verfügt über einen einmal gesprengten Außenring sowie eine Gleitpaarung aus Stahl auf Stahl. Durch die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen lassen sich die Gleitflächen im laufenden Betrieb bedarfsgerecht mit Schmierstoff versorgen.
Dieses Radial-Gelenklager kommt dort zum Einsatz, wo Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen unter hohen Kräften auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Hydraulikzylindern, Hebelgestängen und mechanischen Verbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch die temperaturfeste Stahl/Stahl-Ausführung eignet sich das Lager auch bei thermischen Beanspruchungen im Bereich von -60 bis +200 Grad. Die Bauart dämpft Stoßbelastungen und Schwingungen ab, sofern ein tragfähiger Schmierfilm vorhanden ist.
Der beidseitig verbreiterte Innenring ist speziell für Konstruktionen mit Distanzhülsen ausgelegt. Dadurch entfallen aufwendige Zwischenringe auf der Welle, da der Innenring seitlich ausreichend Freiraum für angrenzende Bauteile schafft. Die Bauform -LO erleichtert die axiale Fixierung im Verbund. Bei der Montage sind saubere Zuleitungen für Schmierfett oder Schmieröl erforderlich, da die wartungspflichtige Bauart auf kontinuierliche Nachschmierung über Außen- und Innenring angewiesen ist.
Wesentliche Merkmale sind die wartungspflichtige Gleitpaarung aus Stahl/Stahl sowie der beidseitig verbreiterte Innenring. Das Bauteil nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Kippbewegungen der Welle aus. Durch den einmal gesprengten Außenring lässt sich der sphärische Innenring fertigungstechnisch exakt umschließen.
Die Abmessungen betragen 20 mm Bohrungsdurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 20 mm Gesamtbreite am Innenring. Der Außenring ist schmaler ausgeführt, um Schwenkwinkel im Gehäuse ohne Kantenberührung zuzulassen. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich dieser Anschlussmaße mit den vorgegebenen Wellen- und Gehäusepassungen.
Zylindrische Ansätze an beiden Seiten des Innenrings schaffen axialen Bauraum gegenüber den Gehäusewänden. Das ermöglicht den direkten Einbau neben Distanzhülsen oder Hebelarmen, ohne dass der Außenring an Nachbarteilen anläuft. Konstruktiv lassen sich dadurch zusätzliche Abstandsscheiben einsparen und Lagerungsanordnungen vereinfachen.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring. Schmierstoff gelangt so direkt zwischen die sphärischen Kontaktflächen von Außen- und Innenring. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtungen handelt, müssen Schmierintervalle und Schmiermittelwahl auf die Betriebsbedingungen abgestimmt werden.
Dank des reinen Stahlaufbaus ohne elastomere Dichtlippen deckt das Lager einen weiten Einsatzbereich von -60 bis +200 Grad ab. Es eignet sich für Tieftemperaturanwendungen ebenso wie für Einsätze mit hoher Umgebungswärme. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze bleibt dabei stets die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Beim Fertigungsprozess wird der Außenring an einer Stelle gezielt getrennt, um den sphärischen Innenring montieren zu können. Durch die materialeigene Spannung federt der Ring passgenau zusammen und wird im Gehäuse radial geführt. Diese Bauweise ermöglicht eine präzise Formgebung der sphärischen Gleitflächen.
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