SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,50 € | 9,58 € |
| 50 | 1,00 € | 9,08 € |
| 100 | 1,51 € | 8,57 € |
Das Radial-Gelenklager GE8 E von SKF bietet mit den Maßen 8x16x8 mm eine wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gleitpaarung für kompakte räumliche Einstellbewegungen.
Das Radial-Gelenklager GE8 E dient als standardisiertes Gleitlager für Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen bei gleichzeitig wirkenden Kräften. Die offene Konstruktion verbindet einen kugelig gewölbten Innenring mit einem hohlkugeligen Außenring. Mit einer Bohrung von 8 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm sowie einer Breite von 8 mm findet dieses Bauteil in platzsparenden mechanischen Baugruppen Platz. Die Ausführung von SKF nimmt radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus.
Dieses Gelenklager eignet sich vor allem für mechanische Gestänge, Zylinderanlenkungen oder Hebelkonstruktionen, bei denen oszillierende Bewegungen auftreten. Durch die sphärische Gleitfläche kompensiert die Lagerung Verkippungen der Welle, die durch Durchbiegung oder fertigungsbedingte Ungenauigkeiten entstehen. Da die Gleitpaarung aus Stahl/Stahl besteht, eignet sich das Lager für schwere Lasten sowie stoßartige Beanspruchungen in Führungen und Vorrichtungen mit geringem Bauraum.
Die wartungspflichtige Ausführung verlangt eine regelmäßige Versorgung mit Schmierstoff. Hierfür verfügt das Lager am Außenring über eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung, worüber Schmierfett direkt zwischen die Gleitflächen gelangt. Weil diese Variante ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, empfiehlt sich bei staubiger Umgebung eine externe Gehäuseabdichtung. Konstrukteure sollten vorab die Schmierstoffkanäle im Gehäuse auf die Position der Schmierbohrung abstimmen.
Das Gelenklager weist einen Innendurchmesser von 8 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm und eine Breite von 8 mm an Innen- und Außenring auf. Durch diese standardisierten Maße passt das Lager in entsprechende Gehäusebohrungen im Vorrichtungs- sowie Maschinenbau. Messen Sie vor dem Einbau Welle und Gehäuseaufnahme nach.
Bei dieser Ausführung gleiten die Stahlflächen von Innen- und Außenring direkt aufeinander. Diese Gleitpaarung ist für hohe statische Lasten, wechselnde Belastungsrichtungen sowie Stoßkräfte ausgelegt. Für den ordnungsgemäßen Betrieb benötigt die metallische Kontaktzone eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung, um Reibung und Verschleiß der Laufflächen wirksam zu verringern.
Das Nachschmieren erfolgt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Über einen passenden Schmiernippel oder eine Bohrung im Lagergehäuse gelangt frisches Schmierfett direkt in die Gleitzone. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Schmierfilm auf der sphärischen Gleitbahn während der Schwenkbewegung.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben erlaubt volle Beweglichkeit bei Schwenk- und Kippbewegungen und erleichtert das Durchspülen mit Schmierstoff während der Nachschmierung. Bei Einsatz in staubiger oder feuchter Umgebung sollten externe Dichtelemente wie Wellendichtringe im Gehäuse vorgesehen werden, um die Laufflächen vor Partikeln zu schützen.
Im Gegensatz zu Kugellagern oder Rollenlagern besitzt ein Gelenklager keine rollenden Wälzkörper, sondern sphärisch gleitende Ringe. Dadurch nimmt es neben Radialkräften auch Fluchtungsfehler und räumliche Einstellbewegungen auf, während herkömmliche Wälzlager bei Schiefstellungen der Welle rasch zu Kantenläufern neigen.
Die Anschlussteile sollten so dimensioniert sein, dass der Innenring bei Kippbewegungen nicht an Gehäuseschultern anstößt. Zudem muss die Gehäusebohrung mit einer Fettzuführung versehen sein, die exakt auf die Schmiernut des Außenrings trifft, um die wartungspflichtige Kontaktzone betriebsbereit zu halten.
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