GE140 -UK-2TS Radial-Gelenklager von INA
GE140 -UK-2TS Radial-Gelenklager von INA

INA

Radial-Gelenklager INA GE140 -UK-2TS

Technische Daten
 
Innendurchmesser
140 mm
Außendurchmesser
210 mm
Breite
90 mm
Dichtung
beidseitig 3-Lippendichtung aus NBR mit Stahlrücken
Innenring
Standardausführung
Außenring
Standardausführung
Ausführung
Hartchrom/Gleitwerkstoff
Schmierung
ohne Schmierbohrung(en)
Wartung
wartungsfreie Ausführung
Gewicht
11,12 kg
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Radial-Gelenklager INA GE140 -UK-2TS
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Radial-Gelenklager INA GE140 -UK-2TS

Kompaktes Radial-Gelenklager GE140 -UK-2TS von INA mit 140 mm Bohrung, 210 mm Außendurchmesser und beidseitiger Abdichtung für anspruchsvolle Schwenkbewegungen.

Das Radial-Gelenklager GE140 -UK-2TS von INA dient als einbaufertiges Gleitlager der gezielten Aufnahme hoher radialer Kräfte bei gleichzeitigen Schwenk-, Kipp- und Drehbewegungen. Durch die kugelige Gleitfläche gleicht dieses Bauteil Fluchtungsfehler aus und trägt dazu bei, Biegespannungen von den angrenzenden Konstruktionsteilen fernzuhalten. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Breite von 90 mm kommt diese Baugröße in mechanischen Gelenkverbindungen und im schweren Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz.

Welche Belastungen nimmt das Radial-Gelenklager GE140 -UK-2TS auf?

Dieses Gelenklager ist vor allem für Lagerstellen mit hohen radialen Belastungen bei langsamen Schwenkbewegungen oder oszillierenden Bewegungsabläufen ausgelegt. Typische Einsatzfelder finden sich in gelenkigen Verbindungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie in Industrieanlagen. Die sphärische Gleitfläche kompensiert Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, sodass schädliche Kantenpressungen an den inneren Kontaktzonen wirksam vermieden werden können.

Welche Funktion übernimmt die beidseitige Abdichtung beim GE140 -UK-2TS?

Die beidseitige Dichtung schützt die sphärische Gleitfläche vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln aus der unmittelbaren Umgebung. Gleichzeitig bleibt das Schmiermedium im Lagerinneren gebunden, was dem abrasiven Verschleiß entgegenwirkt. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Dichtlippen unbeschädigt bleiben und die umgebende Anschlusskonstruktion den erforderlichen Kippwinkel der Lagerung im Betrieb zulässt.

Welche Hauptabmessungen besitzt das Radial-Gelenklager GE140 -UK-2TS?

Das Gelenklager weist eine Bohrung von 140 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Gesamtbreite von 90 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in entsprechend ausgelegte Gehäusebohrungen und auf passende Wellenzapfen im Maschinenbau.

Wodurch zeichnet sich ein Radial-Gelenklager funktionell aus?

Im Gegensatz zu Wälzlagern mit Wälzkörpern verfügt ein Radial-Gelenklager über sphärische Gleitflächen an Innen- und Außenring. Diese Bauform nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen ohne Kantenbelastungen aus. Dadurch eignet sich das Lager für oszillierende Bewegungen.

Warum ist die beidseitige Dichtung an diesem Gelenklager wichtig?

Die zweiseitige Dichtung schirmt die Gleitflächen gegen Umgebungseinflüsse wie Schmutz und Feuchtigkeit ab. Dies schützt den Schmierfilm vor Verunreinigungen und verringert den mechanischen Verschleiß. In staubigen oder feuchten Industrieumgebungen trägt die Dichtung wesentlich zum störungsfreien Betrieb der Lagerstelle bei.

Wie gleicht das Radial-Gelenklager Fluchtungsfehler aus?

Dank der hohlkugeligen Form des Außenrings und der kugeligen Außenkontur des Innenrings kann sich der Innenring im Außenring räumlich verlagern. Diese Schwenkbewegung erlaubt es der Lagerung, winkelige Abweichungen zwischen Welle und Gehäuse aufzunehmen, ohne dass unzulässige Biegespannungen in der Tragkonstruktion auftreten.

Was ist bei der Montage des INA GE140 -UK-2TS zu beachten?

Beim Einbau sollten Montagekräfte ausschließlich auf den jeweils zu fügenden Ring wirken. Direkter Druck auf die Gleitzone oder die Dichtlippen ist zu vermeiden, um Beschädigungen zu verhindern. Zudem empfiehlt sich eine saubere Einbauumgebung sowie eine korrekte axiale Fixierung im Gehäuse.

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