INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,20 € | 22,95 € |
| 25 | 2,42 € | 21,73 € |
| 50 | 3,62 € | 20,53 € |
Das wartungspflichtige Radial-Gelenklager GE30 -DO von INA mit Stahl/Stahl-Gleitpaarung nimmt hohe Belastungen bei kompakten Abmessungen von 30x47x22 mm auf.
Das Radial-Gelenklager GE30 -DO überträgt radiale Kräfte und gleicht Schwenk- sowie Kippbewegungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 30 mm, 47 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite ist diese Lagereinheit für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen ausgelegt. Als offene Ausführung ohne Dichtung benötigt die Gleitfläche eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr, um einen reibungsarmen Betrieb zu ermöglichen.
Dieses Gelenklager bewährt sich vor allem bei wechselnden Belastungen und dynamischen Schwenkbewegungen. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Verbindungen und Gelenkstellen im allgemeinen Maschinenbau. Die Konstruktion überträgt Bewegungen momentenarm und trägt dazu bei, dass unerwünschte Biegespannungen auf benachbarte Bauteile vermieden werden. Da das Bauteil als High-Performance-Ausführung eingestuft ist, eignet es sich auch für stoßartige Belastungen im industriellen Dauerbetrieb.
Die Gleitpaarung Stahl/Stahl verleiht dem Lager eine hohe Tragfähigkeit, verlangt jedoch eine konsequente Nachschmierung im Betrieb. INA stattet den Außenring dafür mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen aus. Über diese Kanäle gelangt Schmierstoff direkt an die Kontaktflächen zwischen Innen- und Außenring. Der einmal gesprengte Außenring erleichtert die Montage der sphärischen Gleitflächen im Gehäuse. Konstrukteure sollten eine externe Gehäuseabdichtung vorsehen, damit Schmutzpartikel fernbleiben.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Baubreite von 22 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechenden Wellenzapfen.
Bei der Ausführung Stahl/Stahl gleiten metallische Kontaktflächen direkt aufeinander. Ohne Schmierfilm würde Reibung rasch zu Verschleiß führen. Durch die Schmierbohrungen und die Umfangsnut im Außenring lässt sich frisches Schmiermittel in regelmäßigen Intervallen direkt an die Kontaktzone führen.
Der einmal gesprengte Außenring wird gezielt an einer Stelle getrennt gefertigt. Dadurch lässt sich der sphärische Innenring bei der Produktion einsetzen. Beim Einbau im Gehäuse schließt sich der Spalt unter der vorgesehenen Passung, sodass der Außenring formstabil anliegt.
Da dieses Modell werkseitig ohne integrierte Dichtung geliefert wird, liegt die Gleitstelle offen. In staubigen oder feuchten Arbeitsumgebungen empfiehlt sich eine externe Abdichtung des Gehäuses, um das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmierfett zu verhindern.
Ein Radial-Gelenklager ist dafür konzipiert, vorwiegend radiale Kräfte aufzunehmen und gleichzeitig räumliche Einstellbewegungen zu ermöglichen. Es gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus und erlaubt schwingende, oszillierende Schwenkbewegungen ohne Kantenpressung an den Gleitflächen.
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