SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,51 € | 28,74 € |
| 35 | 3,02 € | 27,23 € |
Das Radial-Gelenklager BLR0774 von SKF nimmt radiale Kräfte auf und gleicht mit den Maßen 22x43x20 mm Schiefstellungen im Betrieb aus.
Das Radial-Gelenklager BLR0774 von SKF ist für mehrachsige Ausgleichsbewegungen sowie oszillierende Schwenkvorgänge ausgelegt. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 43 mm und einer Breite von 20 mm dient dieses Gelenklager als Verbindung bei mechanischen Bewegungsabläufen. Die sphärische Gleitfläche des Innenrings in Standardausführung kompensiert Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Das Lager ist als wartungspflichtige Komponente auf regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb ausgelegt.
Dieses Gelenklager eignet sich für mechanische Konstruktionen, bei denen kombinierte Kipp-, Dreh- und Schwenkbewegungen auftreten. Durch die sphärische Gleitbahn nimmt das Lager radiale Kräfte auf und überträgt gleichzeitig begrenzte axiale Lasten in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Hebelgestängen, Zylinderaufhängungen sowie Gelenkverbindungen des allgemeinen Maschinenbaus, in denen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder betriebsbedingte Schiefstellungen ausgeglichen werden müssen.
Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung ohne Dichtung handelt, erfordert der Betrieb ein abgestimmtes Schmierkonzept. Eine eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrung am Lagerring erleichtert das Zuführen von Schmierfett direkt in den Kontaktbereich der Gleitflächen. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass Schmierkanäle im Gehäuse exakt mit den Bohrungen des Lagerrings fluchten. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, schützen externe Dichtelemente an der Einbaustelle vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 43 mm sowie einer Breite von 20 mm besitzt das Lager kompakte Dimensionen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen und Wellen. Prüfen Sie vor der Montage stets den verfügbaren Bauraum Ihrer Konstruktion.
Wartungspflichtige Gelenklager benötigen regelmäßige Schmierintervalle, um den Verschleiß der Gleitflächen gering zu halten. Der Schmierstoff bildet einen tragfähigen Schmierfilm zwischen Innen- und Außenring. Fehlt dieses Schmiermittel, erhöht sich die Reibung, was die Lebensdauer der Bauteile verkürzen kann.
Über eine außenliegende Umfangsnut und Schmierbohrungen gelangt frischer Schmierstoff direkt an die sphärische Kontaktzone. Das Fett verteilt sich gleichmäßig über den Gleitkontakt und verdrängt zugleich verbrauchten Schmierstoff aus der Lagerstelle. Eine exakte Ausrichtung der Schmierkanäle am Gehäuse ist hierbei ratsam.
Die offene Bauform ohne Dichtung bietet Konstrukteuren Flexibilität bei der Gestaltung der umgebenden Baugruppe. Sie können anwendungsspezifische externe Dichtungen wählen, die exakt zu den Umgebungsbedingungen passen. Zudem erleichtert der Verzicht auf Dichtlippen das freie Ein- und Nachpressen von Schmierfett bei Intervallschmierungen.
Diese Bauform ist primär für radiale Belastungen ausgelegt, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die sphärische Form der Gleitbahn kann das Lager zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Zudem ermöglicht es winkelbewegliche Ausgleichsbewegungen, wodurch mechanische Spannungen vermieden werden.
Im Gegensatz zu Kugellagern arbeiten Gelenklager ohne Wälzkörper und nutzen direkt aufeinandergleitende Funktionsflächen am Innen- und Außenring. Sie eignen sich besonders für langsame Schwenkbewegungen und hohe Belastungen, während Kugellager für kontinuierliche Drehungen bei höheren Geschwindigkeiten konzipiert sind.
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