SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,61 € | 220,73 € |
| 5 | 23,23 € | 209,11 € |
Das Pendelrollenlager 21315 EK von SKF bietet mit 75 mm konischer Bohrung und 160 mm Außendurchmesser hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 21315 EK nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb eigenständig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig erlauben einen weiten Einsatzbereich bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Explorer-Ausführung von SKF Wälzlager steht dabei für optimierte innere Geometrien und reduzierte Reibung.
Diese Lagerbauform wird bevorzugt bei Anwendungen mit schweren Radiallasten, Stoßbelastungen und Durchbiegungen der Welle eingesetzt. Da das Wälzlager dynamische Fluchtungsfehler ausgleicht, schützt es die Anschlusskonstruktion vor übermäßigen Kantenpressungen. Die Kombination aus Normaltoleranz bei den Hauptmaßen (PN) und erhöhter Laufgenauigkeit nach Klasse P5 empfiehlt das Bauteil für Maschinenkonstruktionen, bei denen es auf gleichmäßige Rundlaufeigenschaften und geringe Schwingungen unter Belastung ankommt.
Die kegelige Innenringbohrung vereinfacht die Montage auf zylindrischen Wellen mit Spann- oder Abziehhülsen sowie auf abgestumpften Kegelwellen. Über das definierte axiale Aufschieben stellen Mechaniker die radiale Restlagerluft präzise ein. Weil dieses offene Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, gelangt Nachschmierfett oder Schmieröl über die werkseitige Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring direkt an die Wälzkörper, was den thermischen Haushalt im Antriebsstrang stabilisiert.
Kennzeichnend für diese Ausführung sind die 75 mm große konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12, ein Außendurchmesser von 160 mm und 37 mm Breite. Die Bauform kompensiert Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig. Die Explorer-Ausführung von SKF zeichnet sich durch die Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5 aus.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen im Außenring. Wartungskräfte können Schmierfett oder Schmieröl während des Betriebs direkt in das Lagerinnere nachführen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, schützt eine geeignete Gehäuseabdichtung das Schmiermittel vor Verunreinigungen von außen.
Der Buchstabe K weist auf eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 hin. Der Innendurchmesser nimmt über die Lagerbreite gleichmäßig zu. Diese Form ermöglicht die Befestigung auf glatten Wellen mittels Spannhülse oder direkt auf abgestuften Kegelsitzen, wodurch sich das Betriebsspiel regulieren lässt.
Dieses Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft CN. Beim Aufpressen auf den kegeligen Sitz verringert sich dieses Anfangsspiel messbar. Monteure müssen das Restspiel überwachen, damit das Lager nach dem Verspannen weder klemmt noch übermäßiges Radialspiel aufweist.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig unterstützen die Formstabilität über dieses Temperaturintervall. Bei anhaltend hohen Temperaturen muss die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs separat auf die Einsatzbedingungen abgestimmt werden.
Die Klasse P5 definiert engere Toleranzen für den Rundlauf und die Planlaufgenauigkeit des Innen- und Außenrings im Vergleich zum Standardmaß PN. Sie sorgt für gleichmäßige Laufeigenschaften der Welle bei höheren Drehzahlen und vermindert ungleichmäßigen Verschleiß an den Laufbahnen unter schweren Radiallasten.
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